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Es werden Posts vom Juli, 2020 angezeigt.

Offener Brief an Düsseldorfs OB Thomas Geisel (SPD) mit der Forderung nach Rücktritt

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Für das von Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel in Auftrag gegebene Video mit Farid Bang hat er viel Kritik einstecken müssen. Wir, die wir 2018 gegen Farid Bang und Kollegah wegen Volksverhetzung Anzeige erstatteten, haben uns erlaubt, unsere unmaßgebliche Meinung zu dem Thema auch zum Besten zu geben. Wir haben einen offenen Brief an ihn verfasst, in dem wir ihn zum Rücktritt auffordern, den wir hier dokumentieren: Kein Herz für Frauenhasser! Offener Brief an den Oberbürgermeister der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf, Thomas Geisel (SPD), mit der Aufforderung zum Rücktritt: Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Geisel, in einem Beitrag vom 23.7.2020 auf Ihrer Facebook-Seite gaben Sie an, sich „schon darüber“ zu „wundern“, dass Sie für das von Ihnen in Auftrag gegebene Video mit Skandal-Rapper Farid Bang so viel Kritik einstecken mussten. Wir, eine Gruppe von vorwiegend Frauen, aber auch einzelnen Männern, die Farid Bang und Kollegah 20...

Dr. Kazem Moussavi spricht vor dem Bundeskanzleramt Berlin

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Text und Film Juliane Beer Weil sie an einer Demonstration gegen hohe Lebenshaltungskosten teilnahmen wurden Amirhossein M., Saeid T. und Mohammad R. im Iran zum Tode verurteilt. Lediglich aufgrund internationaler Proteste wurden die Hinrichtungen bislang nicht vollstreckt. Heute am 20. Juli fand dazu eine Kundgebung vor dem Bundekanzleramt Berlin statt. Unter anderem sprach Dr. Kazem Moussavi.

Hitliste der Woche

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      So gespenstisch die Causa Edeka ist - wir freuen uns, dass so großes Interesse an Birgit Gärtners Text zu einem Filialleiter, der sich weigert, ein Symbol für Frauenverachtung als normale Dienstkleidung zu akzeptieren, besteht. Damit hat einer unserer Texte zum ersten Mal innerhalb von 48 Stunden die 1000-Klicks-Marke geknackt.  Übrigens: Rangliste dieser Woche (12.- bis 19. Juli) wie folgt   Eintrag Hamburg: Kotau vor dem islamischen Fundamentalismus 17.07.2020 Der Imam, dem Schwedens Sozialdemokratie vertraute 02.12.2018 Von deutscher Großzügigkeit und Event-Antirassismus 02.07.2020 Religiöse Extremistinnen sind keine Gesprächspartn... 24.02.2019 Der Teppich-Dschihad 05.06.2020 Von Juden, Linken und dem fleckenreinen Gewissen 21.06.2020 Anfrage an den MAD zwecks Überprüfung der politisc... 18.02.2019 Türkische islamisch-nationalistische Gruppierung...

Hamburg: Kotau vor dem islamischen Fundamentalismus

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Text: Birgit Gärtner Weil er eine junge Muslimin nicht mit Hijab arbeiten lassen wollte, musste der Leiter zweier Filialen der Supermarktkette Edeka seinen Posten räumen Mitte Juni 2020 wurde eine muslimische Schülerin vom Leiter einer Hamburger Edeka- Filiale als Aushilfskraft abgelehnt , weil sie sich weigerte, während der Arbeitszeit auf das Tragen ihres Hijabs zu verzichten. Sie inszenierte sich mittels eines Videos , das sie in sozialen Netzwerken verbreitete, als Rassismus-Opfer, engagierte den in fundamental-islamischen Kreisen offenbar einschlägig bekannten Anwalt Yalçın Tekinoğlu , bekam in ihrer Opferrolle Unterstützung aus Zivilgesellschaft und Politik, Edeka wurde Stadtgespräch und Medienthema, sie bekam eine Entschädigung und der verantwortliche Filialleiter war am Ende kein Filialleiter mehr. Willkommen in Deutschland im 21. Jahrhundert. Gemeinsam mit zwei Freundinnen bewarb sich die 16jährige Miriam Mitte Juni 2020 bei einer Edeka- Filiale im "Krohn...

Von deutscher Großzügigkeit und Event-Antirassismus

  Text Juliane Beer Deutschland hat sich zum Eldorado für AntisemitInnen aus aller Welt gemausert. Hier darf man sich nützlich machen Bis vor wenigen Jahren beschränkte sich die Hinwendung zu einem Konglomerat aus Religion, Poststrukturalismus und dem sogenannten Queerfeminismus - antiemanzipatorische Bewegung US-universitärer Herkunft, die Ende der 1990er Jahre auch nach Europa gelangte - hauptsächlich auf einen Kreis junger oder mehr oder weniger gut konservierter Erwachsener aus dem links-antiimperalistischen Lager. Marx21, eine im Bundesvorstand der Partei Die LINKE vertretene trotzkistische Organisation und eines der Sammelbecken für emanzipationsmüde ZeitgenossInnen, labelte bereits vor Jahren islamistisches Treiben als rebellisch, subversiv und revolutionär. Nach dem Motto „Mit den Islamisten manchmal, mit dem Staat niemals“ prangerte man zwar „die konterrevolutionäre Politik der Führung“ der sunnitisch-islamistischen Muslimbruderschaft an, rief aber dazu auf, die Ju...