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Zahlen und Fakten zum Islam in Deutschland

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Hintergründe zu der Rede am 15. März 2026 anlässlich der Proteste gegen den „Tag gegen Islamfeindlichkeit“ vor der Gedächtniskirche in Berlin, die ich eigentlich halten wollte   Titelbild: ©GeH (Quelle: https://www.frauenheldinnen.de/kampagnen/unsere-maedchen/kundgebung-freiheit-fuer-unsere-maedchen-am-breitscheidplatz-in-berlin/) Text und weitere Fotos und Collagen: Birgit Gärtner    Um die islamische Fastenzeit „Ramadan“ ist ein regelrechter Hype entstanden, so war es auch in diesem Jahr: Glückwünsche allerorten, Politiker aller Parteien nehmen an Iftarfesten teil, in Medien wird trotzdem diskutiert, ob die Mehrheitsgesellschaft auch genug tut, um den Muslimen den Ramadan so angenehm wie möglich zu gestalten. Sollten Nicht-Muslime in Gegenwart von Muslimen in jenem Monat essen? Sollten Schulkantinen aus Rücksicht geschlossen oder wenigstens Schweinefleisch vom Speiseplan gestrichen werden? Doch genug ist – zumindest hinsichtlich des Islam – niemals genug. So wi...

Hamburger Verhältnisse

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Hintergründe zu meiner Rede am 15. März 2026 anlässlich der Proteste gegen den „Tag gegen Islamfeindlichkeit“ vor der Gedächtniskirche in Berlin    Titelbild: ©GeH (Quelle: https://www.frauenheldinnen.de/kampagnen/unsere-maedchen/kundgebung-freiheit-fuer-unsere-maedchen-am-breitscheidplatz-in-berlin/) Text und weitere Fotos und collagen: Birgit Gärtner  Der 15. März ist der „Internationale Tag gegen Islamfeindlichkeit“, der 2022 von den „Vereinten Nationen“ ins Leben gerufen wurde. Anlass ist der rechtsterroristischen Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch, Neuseeland, am 15. März 2019, bei dem 59 Menschen starben und 50 Personen verletzt wurden, teilweise schwer. Der Täter gilt als Rechtsextremer, der sich grob zusammengefasst auf dem Kreuzzug gegen den Islam befand. Derartige Terroranschläge sind selbstverständlich zu verurteilen. Niemand hat das Recht, Muslime tätlich anzugreifen oder gar zu ermorden. Dennoch erschien an jenem Ort, an dem wir uns am 19. ...

Einordnung der Vorkommnisse beim sonntäglichen Palaver - Gewalt gegen Frauen

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Ein Versuch von Juliane Beer Ein weibliches Alien, kürzlich vom Mars zur Erde gereist und am letzten Märzsonntag im TV bei der Talkshow Miosga hängen geblieben, in der Hoffnung die Kohlenstoffeinheiten kennenzulernen, hätte an eben diesem Sonntag ab 22:45 Uhr gemeint, gelernt zu haben, dass Gewalt gegen Frauen ein Problem sei, das seit ein paar wenigen Jahren auf Planet Erde existiert. Eine Schauspielerin, die Gewalt erleben musste, sorge also dafür, dass diese Unsitte schnell abgeschafft würde, damit es für Frauen wieder friedlich weiterginge. Die ebenfalls eingeladene Justizministerin sei mit diesem Problem der letzten paar Jahre vertraut, habe sich Gedanken gemacht, ja, man habe sich etwas zu viel Zeit gelassen, selbst ein paar wenige Jahre seien in Sachen Gewalt zu viel verstrichene Zeit, aber nun gut, versprach die Ministerin doch, dass es jetzt passiere in Sachen Gesetze.  Aha, eine lösungsorientierte Gesellschaft, würde unser Alien denken, hier lässt es sich leben. Für ...

Neuerscheinung:

Was Frauen wollen! Jetzt!

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   Juliane Beer, Birgit Gärtner (Hrsg.)   Wir haben Mitstreiterinnen gebeten, mit denen wir seit geraumer Zeit gemeinsam – oder auch getrennt voneinander – in den gleichen oder unterschiedlichen Arbeitsfeldern den Widrigkeiten trotzen, denen Frauen in heutigen Zeiten ausgesetzt sind, sich an diesem kleinen Sammelband zu beteiligen. Jede sollte in einem Beitrag ganz subjektiv schreiben, was ihre Bedürfnisse, Sorgen und auch Forderungen sind. Die Summe dessen haben wir unter dem Titel „Was Frauen wollen“ zusammengefasst. Dabei war uns bewusst, dass es für manch eine Frau keine leichte Aufgabe ist, ihre Bedürfnisse und Forderungen zu artikulieren; zu sehr ist sie mit den Bedürfnissen (ihrer) Männer und Kinder befasst. Manchmal vergisst eine darüber sich selbst, manchmal auch die Geschlechtsgenossinnen. Aber wir werden besser. Wäre es in den 1950er Jahren noch aufsehenerregend gewesen, Frauen nach ihren Wünschen und Bedürfnissen, die über die Schaffung ein sauberes, gemütl...