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In eigener Sache: Frauen wollen auch ein gedrucktes Buch

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      Auf vielfachen Wunsch und weil wir Autorinnen fast alle der Generation Druckbuch entstammen gibt es Was Frauen wollen! Jetzt! ab sofort auch als Anthologie zum Anfassen und Blättern. Wir freuen uns, dass wir einige Autorinnen dazugewinnen konnten. Natürlich ist auch das E-Book, erschienen im Frühling 2026, weiterhin bestellbar.  Zur Geschichte der Anthologie:  Am 1. November 2026 standen wir gemeinsam mit ca. 250 Frauen vor dem Kanzleramt, um auf Einladung der Initiative „Lasst Frauen sprechen“ (LFS) gegen das Inkrafttreten des „Gesetzes über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag“ (SBGG) , kurz „Selbstbestimmungsgesetz“, zu protestieren. Um 12:05h wurde eine Schweigeminute eingelegt, ein Zeichen dafür, dass es für die Frauenrechte nicht 5 VOR, sondern 5 NACH 12 ist. Verglichen mit den Konsequenzen dieses Gesetzes nicht nur, aber vor allem für uns Frauen, waren wir wenige. Inspiriert durch diese Aktion haben wir Mitstreiterinnenten ge...

Gaza wird in Berlin befreit

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        Am 20. September findet in Berlin die Wahl zum Abgeordnetenhaus statt Text Juliane Beer Radelt man dieser Tage durch die Stadt oder schaltet den Berliner Regionalsender RBB ein, könnte man auf den Gedanken kommen, es würden nach über 2 0 Jahren bzw. nach einer Kommunalwahl i n Deir al-Balah im Frühjahr 2026 endlich wieder freie Wahlen in ganz Gaza stattfinden. 1 Auf Plakaten der Parteien BSW und Die LINKE wird dementsprechend für ein freies Gaza geworben. Das BSW informiert die Berliner Bevölkerung zudem, dass Kritik an Israel kein Antisemitismus sei, vergisst dabei, das Wort Regierung mit aufs Plakat zu drucken, dafür lautet die Unterschrift, man sei “gefährlich ehrlich“. Weil man etwas verkündet, was mindestens die Hälfte der deutschstämmigen und vermutlich dreiviertel der muslimischen Bevölkerung ohnedies denkt? Bei so viel Übereinstimmung dürfte das BSW am Sonntag als haushoher Gewinner aus dem turnusgemäßen Spektakel hervorgehen. Folgerich...

VorWahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin

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  Am 20. September 2026 wird in Berlin gewählt. In Speiches Blueskneipe fand sich am 12.  Juli die Berliner Politprominenz zur VorWahlrunde, moderiert von Juliane Beer, ein.     Kein Strom, keine Heizung für zahllose Haushalte, Krankenhäuser und Alteneinrichtungen  bei Minusgraden ab einem Samstagmorgen im Januar 2026, ein Bürgermeister, der gegen 8  Uhr davon erfuhr und untertauchte bzw. im Homeoffice Telefonate führte, u.a. mit dem  Kanzleramt oder Tennis spielte oder etwas ganz anderes trieb und erst als sich all dieses als  Lüge herausstellte, seine Kandidatur für die bevorstehende Wahl zum Abgeordnetenhaus  zurückzog und am Wochenende in den Urlaub ging, um sich von den Strapazen der sechsmonatigen Lügerei zu erholen – das ist Berlin. Es scheint, als hätten sich die allermeisten Menschen in dieser Stadt an Zustände, wie man sie  in sogenannten Failed States erwartet, schlichtweg gewöhnt. ...

Neuerscheinung:

Was Frauen wollen! Jetzt!

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   Juliane Beer, Birgit Gärtner (Hrsg.)   Wir haben Mitstreiterinnen gebeten, mit denen wir seit geraumer Zeit gemeinsam – oder auch getrennt voneinander – in den gleichen oder unterschiedlichen Arbeitsfeldern den Widrigkeiten trotzen, denen Frauen in heutigen Zeiten ausgesetzt sind, sich an diesem kleinen Sammelband zu beteiligen. Jede sollte in einem Beitrag ganz subjektiv schreiben, was ihre Bedürfnisse, Sorgen und auch Forderungen sind. Die Summe dessen haben wir unter dem Titel „Was Frauen wollen“ zusammengefasst. Dabei war uns bewusst, dass es für manch eine Frau keine leichte Aufgabe ist, ihre Bedürfnisse und Forderungen zu artikulieren; zu sehr ist sie mit den Bedürfnissen (ihrer) Männer und Kinder befasst. Manchmal vergisst eine darüber sich selbst, manchmal auch die Geschlechtsgenossinnen. Aber wir werden besser. Wäre es in den 1950er Jahren noch aufsehenerregend gewesen, Frauen nach ihren Wünschen und Bedürfnissen, die über die Schaffung ein sauberes, gemütl...