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VorWahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin

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  Am 20. September 2026 wird in Berlin gewählt. In Speiches Blueskneipe fand sich am 12.  Juli die Berliner Politprominenz zur VorWahlrunde, moderiert von Juliane Beer, ein.     Kein Strom, keine Heizung für zahllose Haushalte, Krankenhäuser und Alteneinrichtungen  bei Minusgraden ab einem Samstagmorgen im Januar 2026, ein Bürgermeister, der gegen 8  Uhr davon erfuhr und untertauchte bzw. im Homeoffice Telefonate führte, u.a. mit dem  Kanzleramt oder Tennis spielte oder etwas ganz anderes trieb und erst als sich all dieses als  Lüge herausstellte, seine Kandidatur für die bevorstehende Wahl zum Abgeordnetenhaus  zurückzog und am Wochenende in den Urlaub ging, um sich von den Strapazen der sechsmonatigen Lügerei zu erholen – das ist Berlin. Es scheint, als hätten sich die allermeisten Menschen in dieser Stadt an Zustände, wie man sie  in sogenannten Failed States erwartet, schlichtweg gewöhnt. ...

Von Kinderglück und Menschenhandel

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  Foto: Dr. Sibylla Flügge und Markus Wollina im Bajszel am 1. Juli 2026     Eine Veranstaltung zum Thema Leihmutterschaft, besucht von Juliane Beer Am 1. Juli hielt die Juristin Dr. Sibylla Flügge in der Neuköllner Kneipe Bajszel, auch als Ort für politische Veranstaltungen bekannt, einen Vortrag zu rechtlichen Aspekten in Bezug auf Leihmutterschaft. Moderiert wurde die Veranstaltung von Markus Wollina von der Partei Die LINKE. Flügge, Verfechterin des Verbots der Leihmutterschaft, ist Professorin im Ruhestand, Fachgebiet Recht der Frau, zudem Mitherausgeberin der feministischen Rechtszeitschrift STREIT. Was ist Leihmutterschaft? Bislang von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen dürfte das Thema Leihmutterschaft im Frühjahr 2026 ein etwas breiteres Publikum gefunden haben. CDU-Bundestagsabgeordneter Hendrik Streeck und sein Ehemann Paul Zubeil wurden im April Eltern eines bestellten Kindes. Da Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist ließ das Paar das Kind im US-...

Halāl ist das Bekenntnis zu einem Lebensstil wie in Saudi-Arabien

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Halāl-zertifizierte Speisen sind die Einstiegsdroge, mit der uns die Scharia im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft gemacht werden soll.       Text und Fotos: Birgit Gärtner Der Vorstand des Gießener Tennisclubs „Rot-Weiß e.V.“ war froh: Lange stand das Vereinsheim leer, die Suche nach einem neuen Pächter erwies sich als äußerst schwierig, doch zum Jahresbeginn übernahmen Isabell und Bayram D. das Lokal, renovierten und zogen in die Wohnung über der Gaststätte; Ende Mai sollte der Betrieb losgehen. Doch dann die böse Überraschung: Das Paar will keinen Alkohol ausschenken. Um einen „familienfreundlichen Ort zu schaffen“, wie Bild Isabell D. zitiert. Mit ihrem muslimischen Glauben habe das … na? … genau! … nichts zu tun. Doch ein Tennismatch wird häufig nicht nur mit einem guten Essen beendet, oder nicht nur, sondern – auch – mit einem guten Tropfen oder einem kühlen Bier. Deswegen entbrannte ein Streit mit dem Vereinsvorstand, der mit der fristlosen Kündigung endete....

Neuerscheinung:

Was Frauen wollen! Jetzt!

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   Juliane Beer, Birgit Gärtner (Hrsg.)   Wir haben Mitstreiterinnen gebeten, mit denen wir seit geraumer Zeit gemeinsam – oder auch getrennt voneinander – in den gleichen oder unterschiedlichen Arbeitsfeldern den Widrigkeiten trotzen, denen Frauen in heutigen Zeiten ausgesetzt sind, sich an diesem kleinen Sammelband zu beteiligen. Jede sollte in einem Beitrag ganz subjektiv schreiben, was ihre Bedürfnisse, Sorgen und auch Forderungen sind. Die Summe dessen haben wir unter dem Titel „Was Frauen wollen“ zusammengefasst. Dabei war uns bewusst, dass es für manch eine Frau keine leichte Aufgabe ist, ihre Bedürfnisse und Forderungen zu artikulieren; zu sehr ist sie mit den Bedürfnissen (ihrer) Männer und Kinder befasst. Manchmal vergisst eine darüber sich selbst, manchmal auch die Geschlechtsgenossinnen. Aber wir werden besser. Wäre es in den 1950er Jahren noch aufsehenerregend gewesen, Frauen nach ihren Wünschen und Bedürfnissen, die über die Schaffung ein sauberes, gemütl...