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Es gibt kein Recht auf Kinder

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  Am 7. und 8. März 2026 veranstaltete das Hotel Estrel Berlin die „Kinderwunsch-Tage“ und warb damit für in Deutschland verbotenen Reproduktionstechnologien: Leihmutterschaft, Eizellspende, Embryonenspende. Programm: https://www.wishforababy.de/berlin   Das Netzwerk Frauenrechte fordert  Die Messe „Wish for a Baby“ in Berlin und Köln und die Messe „Men having Babies“ müssen verboten werden. Es darf keine Legalisierung von Reproduktionstechnologien wie („altruistischer“) Leihmutterschaft in Deutschland geben. Die Gründe Kinder sind keine Ware, die gegen Geld auf Bestellung produziert werden kann. In Deutschland gesetzlich verboten wird das Unrecht ins Ausland verschoben. Leihmutterschaft ist ein Ausdruck von Rassismus und Klassismus: Reiche Menschen aus dem Westen erkaufen sich Zugriff auf Körper von Frauen, die in Armut leben. Reproduktionsmedizin ist ein Milliardengeschäft. Kliniken und Agenturen verdienen Milliarden, Mietmütter werden wie Sklavinnen gehalten...

Familie Özoğuz: Aydan und ihre Brüder Javuz und Gürhan

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Warum die Distanzierung der SPD-Politikerin von der politischen Agenda ihrer Brüder unglaubwürdig ist     Aydan Özoğuz hat zweifelsfrei eine steile Karriere hingelegt: Vom Migrantenkind zur Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Das ist mehr als ein Achtungserfolg, als Frau, als Migrantin, als Muslimin. Allerdings war vor allem Letzteres das Ticket für die SPD-Karriere: Quasi als Berufstürkin wurde sie von Olaf Scholz entdeckt, als dieser Landesvorsitzender der Hamburger SPD war. Scholz gewann sie als parteilose Kandidatin auf der Liste der SPD für die Bürgerschaftswahlen. Auf Anhieb schaffte sie den Einzug ins Parlament; später trat sie in die SPD ein und machte sowohl parteipolitisch   in der SPD als auch parlamentarisch Karriere. Nach einem Studium der Anglistik, Spanisch und Personalwirtschaft betreute sie von 1994 bis 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Körber-Stiftung deutsch-türkische Projekte. Sie trat u.a. ein für eine doppelte Staatsbürgerscha...

Neuerscheinung:

Was Frauen wollen! Jetzt!

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  Juliane Beer, Birgit Gärtner (Hrsg.)   Wir haben Mitstreiterinnen gebeten, mit denen wir seit geraumer Zeit gemeinsam – oder auch getrennt voneinander – in den gleichen oder unterschiedlichen Arbeitsfeldern den Widrigkeiten trotzen, denen Frauen in heutigen Zeiten ausgesetzt sind, sich an diesem kleinen Sammelband zu beteiligen. Jede sollte in einem Beitrag ganz subjektiv schreiben, was ihre Bedürfnisse, Sorgen und auch Forderungen sind. Die Summe dessen haben wir unter dem Titel „Was Frauen wollen“ zusammengefasst. Dabei war uns bewusst, dass es für manch eine Frau keine leichte Aufgabe ist, ihre Bedürfnisse und Forderungen zu artikulieren; zu sehr ist sie mit den Bedürfnissen (ihrer) Männer und Kinder befasst. Manchmal vergisst eine darüber sich selbst, manchmal auch die Geschlechtsgenossinnen. Aber wir werden besser. Wäre es in den 1950er Jahren noch aufsehenerregend gewesen, Frauen nach ihren Wünschen und Bedürfnissen, die über die Schaffung ein sauberes, gemütliches ...