Kleinestadt-Krimi
Eine hanebüchene Geschichte. Bestimmt erfunden. Oder doch nicht? Text und Foto-Collagen: Birgit Gärtner Es klingt wie das Drehbuch zu einem völlig abgedrehten TV-Krimi, in dessen Mittelpunkt die Polizeiwache in Kleinestadt steht, einem absoluten Provinznest, da, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen und in dem jeder jeden kennt. Und genau darauf baut die Geschichte auf. Protagonisten sind zwei Kriminalkommissare, nennen wir sie K1, der Macher, und K2, der Mitläufer. Das Besondere an Kleinestadt? Die Bösen sitzen auf der Wache und die Guten werden verfolgt. K1 und K2 haben beide türkische Wurzeln, weshalb sie ihre Amtsstube mit einer türkischen Flagge zieren. Das war die Idee von K1, K2 traute sich nicht zu widersprechen. Genauso wenig, wie er K1 anvertrauen mochte, dass er eigentlich nicht türkische, sondern armenische Vorfahren hat. Um es in der türkischen Community leichter zu haben, hatte er deshalb den Nachnamen seiner türkisch-stämmigen Ehefrau angenommen. Die bei...