Dienstag, 6. Januar 2026

Familie Özoğuz: Aydan und ihre Brüder Javuz und Gürhan

 

Warum die Distanzierung der SPD-Politikerin von der politischen Agenda ihrer Brüder unglaubwürdig ist

 

 

Text und Foto: Birgit Gärtner 

Aydan Özoğuz hat zweifelsfrei eine steile Karriere hingelegt: Vom Migrantenkind zur Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Das ist mehr als ein Achtungserfolg, als Frau, als Migrantin, als Muslimin. Allerdings war vor allem Letzteres das Ticket für die SPD-Karriere: Quasi als Berufstürkin wurde sie von Olaf Scholz entdeckt, als dieser Landesvorsitzender der Hamburger SPD war. Scholz gewann sie als parteilose Kandidatin auf der Liste der SPD für die Bürgerschaftswahlen. Auf Anhieb schaffte sie den Einzug ins Parlament; später trat sie in die SPD ein und machte sowohl parteipolitisch  in der SPD als auch parlamentarisch Karriere.

Nach einem Studium der Anglistik, Spanisch und Personalwirtschaft betreute sie von 1994 bis 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Körber-Stiftung deutsch-türkische Projekte. Sie trat u.a. ein für eine doppelte Staatsbürgerschaft für türkisch-stämmige Migrantinnen und Migranten.

Dass diese Arbeit immer auch mit der Förderung islamischer Projekte verbunden war, wurde der Öffentlichkeit erst sehr viel später offenbar: Sie beriet u.a. die SCHURA, den „Rat der Islamischen Gemeinschaften“ Hamburg während der Verhandlungen mit dem Hamburger Senat hinsichtlich des Abschlusses des Staatsvertrags. Als dieser nach langem Hin und Her endlich unterzeichnet wurde – von Olaf Scholz der nunmehr zum Ersten Bürgermeister Hamburgs aufgestiegen war – amtierte Michael Neumann (SPD) als Innensenator. Dieser war mit Aydan Özoğuz verheiratet.

Leider kein Grimmsches Märchen

1977 wurde in Hamburg der Verein zur Gründung der Centrum Moschee ins Leben gerufen. Damals konnte auf Vermittlung von Abdulkarim (Erhard)Grimm, einem Nachkommen der Gebrüder Grimm und ehedem Ringkämpfer von Weltrang, das Gebäude an der Böckmannstraße erworben werden.

Grimm verhalf auch den Iranern zu dem Grundstück an der Außenalster, an dem die nun vor sich hin gammelnde Blaue Moschee, das „Islamische Zentrum Hamburg“ (IZH), errichtet wurde.

Verheiratet war er mit Fatima Grimm, geborene Helga Lilli Wollf, Tochter des „SS-Obergruppenführers“ und „Generals der Waffen-SS“, KarlWolff, der wegen „Beihilfe zur Ermordung hunderttausender Juden“ verurteilten NS-Verbrechers. Dafür kann sie nichts, wohl aber, dass sie bis zu dessen Tod engen Kontakt mit ihrem Vater pflegte, diesen zum Übertritt zum Islam bewegte und an dessen Grab das Gebet sprach.

1990 wurde mit dem Bau der Centrum Moschee begonnen, 1992 fand die Grundsteinlegung statt. Und zwar in Gegenwart des damaligen türkischen Ministerpräsidenten Necmettin Erbakan. Dieser wiederum war nicht bloß Politiker, sondern Gründer einer Bewegung namens Millî Görüş, die Religion und Politik verknüpfte, Hasan al-Bann, bzw. die „Muslimbruderschaft“ (MB)zum Vorbild hatte und in deren DNA Antisemitismus verankert ist. Erbakan hat u.a. in Deutschland studiert.

Die IGMG ist sozusagen eine Tochter der Erbakan-Organisation, allerdings betonen sie immer wieder, dass sie sich von der Mutterorganisation gelöst hätten.

Wie auch die DITIB-Moscheen bekommen auch IGMG-Moscheen die Imame aus der Türkei von der Religionsbehörde DIYANET gestellt. Wenn auch vermutlich nicht alle.

1993 wurde, u.a. auf Betreiben von Fatima Grimm, die „Konferenz der Muslime in Hamburg“ (KMH) gegründet, die beste Kontakte zur Hamburger Politik unterhielt, einen „interreligiösen Dialog“ etablierte und der es gelang, Einfluss auf den Religionsunterricht an Hamburgs Schulen zu bekommen.

Der „interreligiöse Dialog“ fand großen Anklag im politischen Hamburg, selbst die PDS, später Linkspartei, beteiligte sich aktiv daran. Und Politikerinnen und Politiker der LINKEN nahmen an Veranstaltungen in den Moscheen teil, auch im IZH.

 

Eins führte zum anderen

Die KMH wiederum war die Steilvorlage für die SCHURA, die auf Initiative der IGMG gegründet wurde. Die IGMG lud andere Moscheegemeinden ein, es beteiligten sich immer mehr, Nationen-, aber auch Strömungsübergreifend, sprich auch das schiitische IZH, Mann traf sich umschichtig in den beteiligten Moscheen, u.a. der Centrum Moschee, dem IZH, aber auch die Al-Nour-Moschee, die später mit viel Pomp und Geld aus Kuwait in eine ausgediente Kirche im Stadtteil Hamm umsiedeln sollte, der Vahdet Camii, die Quds-Moschee am Steindamm, in der später Mohammed Atta und seine Gesinnungsgenossen ihre Gebete verrichteten und die wegen des Vorwurfs der Terrorunterstützung geschlossen wurde und auch in der nicht mehr existenten Ahmet-Yesevi-Moschee, die der türkischen MHP, sprich den Grauen Wölfen, nahestand. Bei einer Versammlung in der Quds-Moschee wurde der Name festgelegt und in der Ahmet-Yesevi-Moschee fand am 4. Juli 1999 die Gründungsversammlung der „SCHURA – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.“ statt. 

Die Gründung der SCHURA war nicht nur ein Versuch der Strukturierung der damals eher unübersichtlichen islamischen Community in Hamburg, sondern auch ein Instrument, um nachhaltig in das politische Geschehen in der Hansestadt einzugreifen. Alsbald wurde die Forderung nach Anerkennung der SCHURA als „Körperschaft Öffentlichen Rechts“ analog zu den Kirchen laut. Diese Idee wurde von allen Parlamentsparteien unterstützt, auch von der damaligen CDU-Fraktion unter Ole von Beust, der auch zu Beginn die Verhandlungen zum Abschluss eines Staatsvertrags führte in seiner Funktion als „Erster Bürgermeister“.

Politikerin mit mehr als G´schmäckle

Wie erwähnt gehörte auch das inzwischen geschlossene IZH zu den Gründungsmitgliedern, mit Seyed Reza Hosseininassab sogar einen der beiden Vorsitzenden. Schon damals wurde es im Verfassungsschutzbericht Hamburg als „Propagandazentrum und europaweit hochrangige Verbindungsstelle der Islamischen Republik Iran“ bezeichnet. Schon damals war den Sicherheitsbehörden – und somit auch der Politik, sofern Michael Neumann je die Verfassungsschutzberichte von vor seiner Amtszeit gelesen hat – dass das IZH als Sammelbecken von regierungstreuen Iranern und auch libanesischen  Hizb Allah galt. Schon damals gingen seine Schwager dort ein und aus, etablierten das Onlineportal Muslim-Markt, auf dem sie Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) zufolge „antizionistische wie antiisraelische Agitation“ betrieben.

2011, mittlerweile SPD-Bundestagsabgeordnete, wurde sie zur stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden gewählt. Wie die Welt seinerzeit berichtete, hatte sie sich von ihren „Radikalislamischen Brüdern“ distanziert. Das Blatt berief sich wiederum auf die Bild  und zitierte:

<< 

Es sind meine Brüder, ich werde meine Familie nicht verleugnen. Aber ich stimme mit den politischen Standpunkten meiner Brüder überhaupt nicht überein.

>> 

Nach den Bundestagswahlen 2013 wurde sie zur Integrationsbeauftragten der Merkel-Regierung berufen. Sie galt als integere Politikerin, die mit den beiden radikalen Brüdern geschlagen sei. Ein Image, das sie gerne pflegt, aber immer wieder selbst Lügen straft. So stattete sie beispielsweise Anfang Juli 2014 der „Islamischen Gemeinschaft der Schiiten in Deutschland“ (IGS) einen Besuch ab. Diese postete am 8. Juli 2014 ein Fotobei Facebook, das diesen Besuch belegt.

So viel zum Thema, Aydan Özoğuz distanziere sich von den Aktivitäten ihrer Brüder Yavuz und Gürhan. Die „Islamische Gemeinschaft der Schiiten in Deutschland“ (IGS) wurde am 7. März 2009 auf Initiative des IZH gegründet und war Mitglied der „Zentralrats der Muslime in Deutschland“ (ZMD) wie auch der DeutschenIslam Konferenz (DIK). Auf deren Sitzung am 24. März 2014 stand islamische Seelsorge und Wohlfahrtspflege im Fokus.

Die Brüder der Integrationsbeauftragten, Yavuz und Gürhan Özoğuz,  waren zu dem Zeitpunkt mit dem anstehenden „Quds-Tag“ beschäftigt, den sie dann auch auf dem Muslimmarkt bewarben. Laut Bild bewarben sie die Veranstaltung nicht nur, sondern gaben auch die Parolen vor, z.B. „Kindermörder Israel“.

Laut Bericht des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) Hamburg für 2014, beteiligten sich

<< 

Wie bereits seit 2009 […] IZH-Besucher und –Funktionäre bei der Unterstützung der auch 2014 in Berlin stattgefundenen israelfeindlichen Demonstration zum „Jerusalem-Tag“ („Quds-Tag“). Am 25.07.2014 beteiligten sich etwa 120 Personen aus Hamburg an der von insgesamt 1.200 Demonstranten besuchten Veranstaltung, um ihren Protest gegen die Besetzung Jerusalems (arabisch: al-quds = die Heilige Stadt) und ihre Solidarität mit den aus ihrer Sicht unterdrückten Palästinensern auszudrücken. Es gibt nach wie vor Anhaltspunkte für eine Beteiligung des IZH bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung.

>> 

Der Quds-Tag 2014 wurde durch den Gaza-Krieg geprägt, entsprechend aufgeheizt war die Stimmung. Zu sehen waren neben der iranischen und der Deutschlandflagge auch die der Hizb Allah.

Die Netzwerke der Aydan Özoğuz

Statt von der verbalen Distanzierung der SPD-Politikerin von der politischen Agenda ihrer Brüder und deren Umfeld auch Taten folgen zu lassen, tat sich Aydan Özoğuz immer wieder selbst mit problematischen Ansichten hervor. So trat sie gegen ein generelles Verbot von Kinderehen ein, sie kritisierte die Armenien-Abstimmung des Bundestages, stimmte aber letztlich nicht dagegen, forderte „Augenmaß“ im Umgang mit salafistischen Gruppierungen ein und fiel nach dem 7. Oktober 2023 wiederholt mit antisemitischen Beiträgen in sozialen Netzwerken auf. So ganz nebenbei betätigte sie sich noch als Wanderpokal bei Iftar-Festen in Moscheen der DITIB oder der IGMG. Das wiederum inspirierte andere Politikerinnen und Politiker, sich ebenfalls zu beteiligen. Der jetzige Erste Bürgermeister Hamburgs, Peter Tschentscher, hält zuweilen auch schon mal ein Grußwort bei einer IGMG-Feierlichkeit.

Mit anderen Worten: Sobald Aydan Özoğuz sich zum Thema Islam äußert, wirkt sie nicht wie die Kritikerin ihrer radikal-islamischen Brüder, sondern wie deren Muslim-Markt entsprungen. Und von all den problematischen Strukturen, die sie während ihrer Amtszeit als Integrationsbeauftragte der Bundesregierung nicht nur gefördert, sondern auch geschaffen und etabliert hat, war dabei noch gar nicht die Rede. Diese Netzwerke bestehen aus unzähligen Vereinigungen, Initiativen, Moscheegemeinden, Bildungseinrichtungen, in denen verschiedene Generationen unterschiedliche Ansprüche stellen, die durchaus in Konflikt zueinander geraten können, denen Aydan Özoğuz in ihrer Amtszeit als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zu höchsten politischen Ehren verhalf. Sie protegierte, förderte, finanzierte (vielfach aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums) Netzwerke, die mit fundamental-islamischen Organisationen verwoben sind. Sie gründete, förderte, protegierte und finanzierte Institute, die mit akademischen Titeln ausgestattete "Expertinnen" und "Experten" hervorbringen, die sich gegenseitig Preise verleihen, um die "Expertise" noch zu krönen.

Während die Brüder in schiitischen Kreisen aktiv sind, denen der Hauch des Ewiggestrigen anhaftet, und ihre Hauptantriebsfeder der Antisemitismus zu sein scheint, unterstützte und förderte die Schwester massiv und nachhaltig junge, selbstbewusste, eloquente, gut ge- und ausgebildete Musliminnen und Muslime, bzw. Organisationen und Netzwerke, die völlig selbstbewusst und selbstverständlich Akzeptanz des Islams seitens der bundesdeutschen autochthonen Gesellschaft einfordern. Netzwerke, die im Gegensatz zu den fundamentalistischen Gesinnungsgenossen der Gebrüder den Eindruck erwecken wollen, einen jungen, modernen Islam zu verkörpern. Der im Grunde allerdings genauso fundamental ist wie der der reaktionären Islamverbände – und auch mit diesen eng verbunden. Genauso gefährlich – wenn nicht gefährlicher. Vor allem, weil die Protagonistinnen und Protagonisten als Deutsche – die sie zweifelsohne sind – im weltlichen Gewand auftreten, ihre Mission jedoch ist, Sonderrechte für Musliminnen und Muslime zu erstreiten: Ein Stück Scharia in Deutschland. Zum Teil nicht einmal für sich selbst – sondern für die muslimische Community. Ungeachtet der Tatsache, wie vielfältig und inhomogen diese ist und durchaus in großen Teil nicht sonderlich religiös.



Samstag, 3. Januar 2026

Ein Blick hinter die Kulissen der Vahdet Camii

 Welche Verbindungen haben die Hamburger Islamverbände zu Terrororganisationen?

 
Text und Collage: Birgit Gärtner  

Kaum hatte das Jahr 2026 begonnen, war Hamburg in aller Munde: Der türkisch-stämmige SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Kazım Abacı teilte Bilder von einer Feierlichkeit in der Vahdet Camii im Hamburger Stadtteil St. Georg. Bizarre Szenen waren darauf zu erkennen: U.a. ein Bild von kleinen verschleierten Mädchen auf der Bühne vor einem ausschließlich männlichen Publikum. Diese Bilder machten in sozialen Medien schnell die Runde und nicht wenige Medien sprangen auf das Thema an. Zumal ruchbar wurde, dass diese Art Feierlichkeiten schon länger und auch in anderen Moscheen inszeniert werden, um Muslime von Silvesterparties fernzuhalten. 

Doch leider blieben die Berichte – wie so oft – sehr vordergründig, kaum jemand machte sich die Mühe, die Hintergründe zu der Vahdet Camii zu recherchieren. Dieses Versäumnis sei hiermit behoben.

Kazım Abacı kommentierte die Bilder:

<< 

Auf der Bühne sind kleine Mädchen mit Kopftuch zu sehen. Frauen sind überhaupt nicht sichtbar, und die Veranstaltung findet in einer komplett männlich geprägten Umgebung statt. Dies wirft ernsthafte Fragen in Bezug auf Kinderrechte, Gleichberechtigung und demokratische Werte in Deutschland auf.

>> 

Die Veranstaltung, die seiner Einschätzung nach dazu dienen sollte, „Muslime von der Silvesterfeier auszuschließen“ und somit von der Mehrheitsgesellschaft zu separieren, bezeichnete er als „besorgniserregend und rückständig“. Besonders, weil schon Kinder in diesem Sinne indoktriniert werden.

Besorgniserregend fand er auch, dass sein Fraktionskollege, der ebenfalls türkisch-stämmige Ali Kazancı, auf den Bildern als Teilnehmer zu sehen war. „Dies wirft erhebliche Fragen zur Verantwortung gegenüber demokratischen Werten auf“, so Kazım Abacı.

Ali Kazancı wies diese Vorwürfe von sich und gab der Welt zufolge an, nicht während der gesamten Feierlichkeiten zugegen gewesen zu sein und während seiner Anwesenheit „keine problematischen Inhalte“ bemerkt zu haben.

Islamischer Fundamentalismus ist schon lange Mainstream

Das zeigt, dass der Fundamentalismus mittlerweile im Mainstream angekommen ist, denn in der Vahdet Camii ist nicht nur „problematisch“, dass an jenem Abend die Eroberung Mekkas gefeiert und dazu ein obskurer Prediger, Özkan Yaman, türkischer Kolumnist und Theologe sowie Hamas-Fanboy eingeflogen wurde, und auch nicht, dass in der Moschee laut dem HamburgischenLandesamt für Verfassungsschutz (LfV) Anhänger der „Türkischen Hizbullah“ (TH), bzw. der Nachfolgeorganisation „Hür Dava Partisi“ (Hüda-Par) verkehren, sondern alles an der Vahdet Camii ist problematisch, wie auch dem fundamental-islamischen Milieu, dem diese zuzurechnen ist.

Auf den Fotos war nicht nur der Bürgerschaftsabgeordnete Ali Kazancı zu sehen, sondern auch Fatih Yıldız, der Vorsitzende des „Rates der Islamischen Gemeinden in Hamburg“ (SCHURA). Das ist nicht verwunderlich, denn die Vahdet Camii bzw. das "Anatolische Zentrum für islamische Kultur und Forschung e.V." mit Sitz in Klein-Panislamistan, sprich Hamburg-St. Georg, ist Gründungsmitglied der SCHURA.

„Anatolisch“ steht übrigens für kurdisch, das dieses Bekenntnis umgangen wird, liegt indes nicht an der rassistischen Mehrheitsgesellschaft, sondern schlicht am Rassismus der Herkunftsgesellschaft.

Im türkischen Teil Kurdistans, genauer gesagt in der kurdischen Stadt Diyarbakir, wurde Anfang der 1980er Jahre die TR gegründet, quasi das islamische Pendant zur PKK. Beide traten ein für die Souveränität in den kurdischen Gebieten, die TR wollte allerdings die Scharia einführen. Im Jahr 2000 wurde die TR verboten und die  Hüda-Par gegründet, die hiesigen Sicherheitsbehörden als Nachfolgeorganisation der TR gilt. Der Antwort des Senats auf eine SchriftlicheKleine Anfrage Kazım Abacıs zufolge, wurde Mitte 2023 das „Personenpotenzial der TH […] auf circa 90 Personen geschätzt“.

In der Türkei gibt es enge Verbindungen zwischen der Regierungspartei AKP und der Hüda-Par: Parteichef Zekeriya Yapıcıoglu sowie Sehzade Demir, Serkan Ramanli und Faruk Dinc kandidierten bei den Wahlen 2023 auf der Liste der AKP. Die Hüda-Par ging daraufhin auch in Hamburg auf Wahlkampftour. Wie die in Hamburg ansässige PostGazetesi berichtete, stattete eine Abordnung der Partei, bestehend aus Mehmet Hüseyin Yılmaz und Abdurrahman Cens, in Begleitung des Vorsitzenden der Vahdet Camii, Vahdin Başkan, der Redaktion einen Besuch ab.

Das alles lässt nicht nur bezüglich der Vahdet Camii tief blicken, sondern auch hinsichtlich der Personalie Fatih Yıldız und der SCHURA, immerhin Vertragspartner des Senats der Hansestadt. Da stellt sich die Frage: Welche Verbindungen haben die Islamverbände zu Terrororganisaitonen?

Das Kalifat als Paradies inszeniert

Mindestens so befremdlich wie das obskure Silvester-Event in der Vahdet Camii ist ein ebenfalls dort stattfindendes Ritualzur Unterwerfung von weiblichen Kindern unter die Normen und Werte der - soweit mir bekannt - frauenfeindlichsten Ideologie der Welt.
Und - NEIN! - wir reden nicht über Kinder, sondern über kleine Mädchen, und sie tragen kein "Kopftuch", sondern einen Hijab, ein ideologisches Prestigesymbol, mit dem die Träger dieser Ideologie nicht nur zunehmend ihr Revier in unseren Städten und Dörfern markieren, sondern mit dem diese Mädchen deutlich sichtbar sexualisiert werden und an dem unter Umständen deren Leben hängt.

Ömer Çelik als Mitglied des "Anatolischen Zentrums für islamische Kultur und Forschung e.V." ist im Vorstand der SCHURA für Bildung zuständig.
Fatih Yıldız, der auch an dem Silvester-Event teilhaftig war, ist nicht nur Vorsitzender der SCHURA sondern auch stellvertretender Vorsitzender der Centrum Moscheegemeinde, die ihn in die SCHURA entsandte. Der Imam und Vorsitzende der Centrum Moscheegemeinde ist Landesvorsitzender der "Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş" (IGMG) sowie Vorsitzender des "Bündnis Islamischer Gemeinden in Norddeutschland e.V." (BIG), der Dachverband von 25 der IGMG nahestehenden Moscheegemeinden. Fatih Yildiz ist somit Funktionär der IGMG und des BIG.
Das im wahrsten Sinne des Wortes Zentrum dieser Bewegung ist die Centrum Moschee in der Böckmannstraße, ebenfalls Hamburg-St. Georg. Eine interessante Adresse, dort residieren IGMG nahe Vereinigungen, u.a. auch eine das „Europäische Halāl-Zertifizierungsinstitut“ (EZH). So ist es also kein Wunder, dass Betreibervon Restaurants wie „Köz Urfa“ oder „Öz Urfa“ an Happenings in des BIG teilnehmen. Selbst die Polizei fällt auf den schönen Schein rein, ein bißchen Baklava, ein paar salbungsvolle Worte, reichlich Lokalprominenz, darunter auch Frauen, sogar der Rabbi darf nicht fehlen, und schon scheint das Kalifat wahrlich paradiesisch. 

Leider kein Grimmsches Märchen

Der Verein zur Gründung der Centrum Moschee wurde 1977 ins Leben gerufen. Damals konnte auf Vermittlung von Abdulkarim (Erhard)Grimm, einem Nachkommen der Gebrüder Grimm und ehedem Ringkämpfer von Weltrang, das Gebäude an der Böckmannstraße erworben werden.

Grimm verhalf auch den Iranern zu dem Grundstück an der Außenalster, an dem die nun vor sich hin gammelnde Blaue Moschee, das „Islamische Zentrum Hamburg“ (IZH), errichtet wurde.

Verheiratet war er mit Fatima Grimm, geborene Helga Lilli Wollf, Tochter des „SS-Obergruppenführers“ und „Generals der Waffen-SS“, KarlWolff, der wegen „Beihilfe zur Ermordung hunderttausender Juden“ verurteilten NS-Verbrechers. Dafür kann sie nichts, wohl aber, dass sie bis zu dessen Tod engen Kontakt mit ihrem Vater pflegte, diesen zum Übertritt zum Islam bewegte und an dessen Grab das Gebet sprach.

1990 wurde mit dem Bau der Centrum Moschee begonnen, 1992 fand die Grundsteinlegung statt. Und zwar in Gegenwart des damaligen türkischen Ministerpräsidenten Necmettin Erbakan. Dieser wiederum war nicht bloß Politiker, sondern Gründer einer Bewegung namens Millî Görüş, die Religion und Politik verknüpfte, Hasan al-Bann, bzw. die „Muslimbruderschaft“ (MB)zum Vorbild hatte und in deren DNA Antisemitismus verankert ist. Erbakan hat u.a. in Deutschland studiert.

Die IGMG ist sozusagen eine Tochter der Erbakan-Organisation, allerdings betonen sie immer wieder, dass sie sich von der Mutterorganisation gelöst hätten.

Wie auch die DITIB-Moscheen bekommen auch IGMG-Moscheen die Imame aus der Türkei von der Religionsbehörde DIYANET gestellt. Wenn auch vermutlich nicht alle. Ob auch die Vahdet Camii einen DIYANET-Imam hat, ist nicht bekannt.

1993 wurde, u.a. auf Betreiben von Fatima Grimm, die „Konferenz der Muslime in Hamburg“ (KMH) gegründet, die beste Kontakte zur Hamburger Politik unterhielt, einen „interreligiösen Dialog“ etablierte und der es gelang, Einfluss auf den Religionsunterricht an Hamburgs Schulen zu bekommen.

Der „interreligiöse Dialog“ fand großen Anklag im politischen Hamburg, selbst die PDS, später Linkspartei, beteiligte sich aktiv daran. Und Politikerinnen und Politiker der LINKEN nahmen an Veranstaltungen in den Moscheen teil, auch im IZH.

Eins führte zum anderen

Die KMH wiederum war die Steilvorlage für die SCHURA, die auf Initiative der IGMG gegründet wurde. Die IGMG lud andere Moscheegemeinden ein, es beteiligten sich immer mehr, Nationen-, aber auch Strömungsübergreifend, sprich auch das schiitische IZH, Mann traf sich umschichtig in den beteiligten Moscheen, u.a. der Centrum Moschee, dem IZH, aber auch die Al-Nour-Moschee, die später mit viel Pomp und Geld aus Kuwait in eine ausgediente Kirche im Stadtteil Hamm umsiedeln sollte, der Vahdet Camii, die Quds-Moschee am Steindamm, in der später Mohammed Atta und seine Gesinnungsgenossen ihre Gebete verrichteten und die wegen des Vorwurfs der Terrorunterstützung geschlossen wurde und auch in der nicht mehr existenten Ahmet-Yesevi-Moschee, die der türkischen MHP, sprich den Grauen Wölfen, nahestand. Bei einer Versammlung in der Quds-Moschee wurde der Name festgelegt und in der Ahmet-Yesevi-Moschee fand am 4. Juli 1999 die Gründungsversammlung der „SCHURA – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.“ statt. 

Die Gründung der SCHURA war nicht nur ein Versuch der Strukturierung der damals eher unübersichtlichen islamischen Community in Hamburg, sondern auch ein Instrument, um nachhaltig in das politische Geschehen in der Hansestadt einzugreifen. Alsbald wurde die Forderung nach Anerkennung der SCHURA als „Körperschaft Öffentlichen Rechts“ analog zu den Kirchen laut. Diese Idee wurde von allen Parlamentsparteien unterstützt, auch von der damaligen CDU-Fraktion unter Ole von Beust, der auch zu Beginn die Verhandlungen zum Abschluss eines Staatsvertrags führte in seiner Funktion als „Erster Bürgermeister“.

Die SCHURA wurde beraten von einer jungen Frau namens Aydan Özoğuz, eine in Hamburg geborene Sozialwissenschaftlerin türkisch-stämmiger Eltern, die das hiesige Bildungssystem komplett durchlaufen hat und nach ihrem Studium für die Körber-Stiftung „Türkei-Projekte“ betreute. Was immer das gewesen sein mag, bekannt ist, dass sie zu den Verfechterinnen der doppelten Staatsbürgerschaft zählte. Diese Aktivistin und Duzfreundin von Fatih Yıldız fiel dem späteren „Ersten Bürgermeister“ Olaf Scholz (SPD), der vor allem als vergesslicher Kanzler in Erinnerung blieb, entdeckt und zunächst als parteilose Kandidatin ins Rennen für die Hamburgische Bürgerschaft geschickt. Später trat sie in die SPD ein und machte bekanntermaßen eine steile Karriere.

Unterzeichnet wurde der Staatsvertrag am 13. November 2012 von Olaf Scholz.

Innensenator – und an der Entscheidung sicherlich nicht ganz unbeteiligt – war zu dem Zeitpunkt Michael Neumann, der damalige Ehemann von Aydan Özoğuz. Sie selbst war damals Integrationsbeauftragte der Bundestagsfraktion der SPD.

Besagter Staatsvertrag macht solche Rituale möglich, den Eltern dieser Mädchen steht das verbriefte Recht zu, ihre Töchter in der Kostümierung sowohl Kindergarten als auch Schule zu schicken.

Donnerstag, 1. Januar 2026

Mahnwache in Erinnerung an die "Kölner Silvesternacht"

Diese Nacht war der Beginn einer rasanten Veränderung unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens, der Weg von der "Kölner Silvesternacht" bis zur "Stadtbild"-Debatte ist gepflastert mit mindestens 128 Toten. 

Ist möglicherweise ein Bild von Text 

 Text und Fotos: Birgit Gärtner

Der Verein „Frauenheldinnen“ erinnerte mit einer Mahnwache auf dem Bahnhofsplatz an ein Ereignis, das sich am 31. Dezember 2025 zum 10. Mal jährte und das als „Kölner Silvesternacht“ in die Geschichte einging. Wir waren dabei.

Ca. 2.000 Männer arabischer und nordafrikanischer Herkunft versammelten sich an jenem Tag auf den Plätzen um Hauptbahnhof und Dom. Sie hatten sich verabredet, um Jagd auf Frauen zu machen, „ungläubige Huren“ in ihren Augen, mit dem Ziel, diese aus der Öffentlichkeit zu vertreiben. Zunächst beschossen sie den Dom während der Messe mit Feuerwerkskörpern, später umringten sie in Gruppen Frauen, die sie geschickt von ihren Begleitern separierten, belästigten und nötigten diese sexuell, bis hin zur Vergewaltigung, und bestahlen sie noch ganz nebenbei.

Das war der größte Terroranschlag in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, wenngleich er nie als solcher gewertet wurde. Es war ja „nur eine Frau“, zwar Hunderte Male „eine Frau“, aber eben „eine Frau“.

Die Belange von Frauen interessieren im Allgemeinen nicht sonderlich, sexuelle Gewalt gilt als Kavaliersdelikt, wenn frau an Silvester nicht angegrabscht werden will, soll sie halt zuhause bleiben, oder wenigstens gucken, dass der Rock nicht zu kurz und die Bluse zugeknöpft ist.

Allerdings waren es nicht nur die falschen Opfer, sondern auch die falschen Täter. Auch wenn die nordafrikanischen Desperados keine waren, galten sie gemeinhin als Geflüchtete, die, einer aussterbenden Spezies gleich, den besonderen Schutz der Gesellschaft genossen – im Gegensatz zu den betroffenen Frauen.  

Täter-Opfer-Umkehr

Dem Terroranschlag folgte eine bis heute nicht enden wollende Welle des Täterschutzes gepaart mit Victim-Blaming: Nachdem lange versucht worden war, die Herkunft der Täter zu vertuschen, wurden die Frauen als „Rassistinnen“ beschimpft, die Opfer, die bei der Polizei oder den Medien gegenüber Ross und Reiter beim Namen genannt hatten, und auch alle, die sie unterstützen. Beispielsweise die EMMA, anderen Journalistinnen, die ihren Job ernstnahmen, recherchierten und schrieben, was war, und auch der Verein „Frauenheldinnen“, der jetzt die Mahnwache organisierte.

Dass die „Bürgerbewegung Pax Europa“ (BPE) sich von den „Frauenheldinnen“ inspirieren ließ, ebenfalls eine Mahnwache organisierte und sich direkt neben den Frauen aufstellte, brachte die örtliche Antifa auf den Plan. Diese hatten – in Gestalt von jungen Mackern, die vor 10 Jahren vermutlich noch nicht einmal alleine aus dem Haus durften – nichts Besseres zu tun, als den Bahnhofsplatz zu beschallen, um das von ihnen als „rechtsextrem“ gelabelte BPE zu übertönen – und damit auch die Frauen. Gesprächsversuche seitens einiger Frauen scheiterten an dem vorgefassten Raster „gegen Rassismus“ und auf die Frage, was die Antifa für die Sicherheit von Frauen zu tun gedenken, hatten sie keine Antwort. Außer „Rassismus bringt uns nicht weiter“.

Nein, Rassismus bringt uns nicht weiter. Nur ist es kein Rassismus, sich gegen Männergewalt zu wehren. Und wenn diese eindeutig auf die muslimisch geprägte Sozialisation der Täter zurückzuführen ist, dann muss das auch so benannt werden. Organisierte Hetzjagden auf Frauen, bei denen sie sexuell belästigt, genötigt, und vergewaltigt werden, kannten wir bis dato nicht in Deutschland. Danke an die „Frauenheldinnen“, dass Ihr das auch genau so benannt habt!

Alle Parteien waren angeschrieben und eingeladen worden, lediglich das „Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft“(BSW) folgte dieser Einladung. Auch die Medien ließen sich die Chance entgehen, Fehler von vor 10 Jahren nicht zu wiederholen. Auch der WDR, dessen Studio in Sichtweite des Bahnhofsplatzes ist, hielt eine Berichterstattung über die Aktion offenbar für überflüssig. 

Ist möglicherweise ein Bild von ‎eine oder mehrere Personen und ‎Text „‎BSW Eine Armlänge Abstand" Wr fardernc TATER mussenzur ferantwartung Dezogen SCHLUSS mit islamistisch- patriarchaler Gewait! Sicherheits- ertRs- Kanep wanzepti HeneaлиR תמט Tatsachen 검1역:102 做 SW 三〇1 KEH KEIN Oaccismusl Rassismus! 一 情に温 eed tCologne NetColn Wir Frauen lassen xuelle unsere Freiheit istigung nicht nehmen! Feier! Wir fordern: SICHERHEIT fürFrauen Mádchen TAG +NACHT. 202 10 Jahre Kölner Silvesternacht: Frauen sind kein Freiwild ! 2.000 1304 strafantengen 19xe2hrengsst2 ြိ 2 1 FRAUEN HELDINNENEV 雅中::‎“‎‎ 

 Später sollte sich herausstellen, dass

1.       diese Männer nicht ausschließlich in Köln untergebracht waren, sondern mit Bus und Bahn aus dem Umland anreisten

2.       diese Form der Belästigung als „Antanzen“ längst bekannt war, jedoch seitens Polizei und Justiz lediglich unter dem Aspekt „Diebstahl“ betrachtet wurde – was in dem Ausmaß ja durchaus unter „Organisierte Kriminalität“ zu registrieren gewesen wäre

3.       das Areal rund um Hauptbahnhof und Dom als Hotspot der „Antänzer“ bekannt war

4.       in jener Nacht Ähnliches, wenn auch nicht in dem Ausmaß, auch an anderen Orten passierte, beispielsweise dem Hamburger Jungfernstieg

5.       bereits zuvor landauf, landab dieses „Antanzen“ bei Festivitäten aller Art registriert wurde

6.       diese Form der organisierten sexuellen Gewalt in der muslimischen Welt unter dem Begriff „taharrush gamea“ bekannt war, u.a. vom Tahrirplatz in Ägypten während des sogenannten „Arabischen Frühlings“.

Während und in Folge dieser Nacht wurden alleine hinsichtlich der „Kölner Silvesternacht“ 1.304 Strafanzeigen gestellt, davon 661 wegen Sexualstraftaten. Es folgten 52 Anklagen, 2 Bewährungsstrafen und 1 Gefängnisstrafe.

Das war der Beginn einer rasanten Veränderung unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens, das Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kürzlich mit dem knappen Begriff „Stadtbild“ auf den Punkt brachte. Zwar hat der Kanzler ganz offensichtlich keine konstruktive Lösung für dieses Problem – zumindest behielt er diese für sich, sollte er eine haben, geschweige denn, dass er seinen ungeschickten Worten Taten folgen ließ. Doch dass dieses Land sich sehr zum Nachteil verändert hat, kann nur übersehen, der die Augen ganz fest vor der Realität verschließt.

Kam es zunächst „nur“ zu sexuellen und tätlichen Übergriffen durch Flüchtlinge und Migranten, waren bald die ersten Toten zu beklagen. Jedes Opfer bedauernswert, aber eben ein „Einzelfall“. Der Weg von der „Kölner Silvesternacht“ bis zur „Stadtbild“-Debatte ist im wahrsten Sinne des Wortes gepflastert mit Leichen. Mitte November 2025 wurde bei der Trauerwache in Berlin 128 „Einzelfällen“ – Todesopfern schwerer Gewalttaten von Flüchtlingen und Migranten – gedacht. Und das sind nicht einmal alle!

 

Das Drama am Budapester Bahnhof „Keleti“

Mitte 2015 beklagte die damalige italienische Regierung Überlastung aufgrund der vielen Flüchtlinge, die über das Mittelmeer beispielsweise im süditalienischen Lampedusa ankamen. Dabei wollten die meisten gar nicht in Italien bleiben. Der „Internationalen Organisation für Migration“ (IMO) zufolge stellten lediglich 8% aller registrierten Ankömmlinge in Italien einen Asylantrag, die meisten reisten weiter, u.a. nach Deutschland, wo 40% von ihnen mit dem Zauberwort „Asyl“ Obdach fanden. Ungarn wurde zu einem wichtigen Transitland, wies aber die meisten Flüchtlinge ab: Bereits 2014 wurden von 40.000 Asylgesuchen nur 550 anerkannt. Im Juli 2015 entschied die Orbán-Regierung, die Grenze zu Serbien mit einem Zaun zu sichern. Von insgesamt 25.000 Asylanträgen wurden 2015 nur 146 positiv entschieden.

Am 21. August 2015 verkündete das „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ (BAMF) eine „Verfahrensregelung zur Aussetzung des Dublinverfahrens für syrische Staatsangehörige“. Bei Neuanträgen syrischer Staatsbürger solle kein „Dublin-Verfahren“ eingeleitet werden. Das bedeutete quasi offene Türen für Flüchtlinge, solange sie nachweisen konnten, dass sie aus Syrien stammten – sofern dies überhaupt nachgefragt, geschweige denn –geprüft wurde. Unter Flüchtlingen, die auf verschiedenen Routen nach Europa gelangen wollten, entstand der Eindruck, dass, wer es einmal bis nach Deutschland geschafft hatte, nicht abgewiesen werden würde. Am 31. August 2015 sagte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren berühmten Satz: „Wir schaffen das!“

Das ermunterte nicht nur jene, die schon unterwegs waren, sich nirgendwo auf ihrer Route als asylsuchend registrieren zu lassen, sondern zog weitere Flüchtlingsströme nach sich. In Ungarn stauten sich Flüchtlinge auf dem Weg über Österreich nach Deutschland. Victor Orbán reagierte mit einer drastischen Maßnahme: Er ließ den Budapester Hauptbahnhof „Keleti“ abriegeln und den Fernverkehr nach Österreich einstellen.

Am 3. September 2015 kam im bereits überfüllten Bahnhof Keleti ein Zug mit weiteren Flüchtlingen an, die entsprechende Fahrkarten nach oder in Richtung Österreich gekauft hatten. Der Zug wurde in einen Ort ca.  35 km vor Budapest geleitet und die Flüchtlinge aufgefordert, sich in ein dortiges Lager zu begeben. Das verweigerten die Passagiere und blieben im Zug. Daraufhin weigerten sich andere, in Keleti in Züge zu steigen, weil sie befürchteten, ebenfalls statt in Österreich in ungarischen Lagern zu landen.

So campierten immer mehr Menschen im Untergeschoss des Bahnhofs; in der Nacht zum Freitag, den 4. September 2015 waren es etwa 3.000. Am anderen Morgen machte sich eine große Gruppe Schutzsuchender zu Fuß aus Budapest in Richtung Österreich auf und ging sodann entlang der Autobahn M1. Die Rede war von etwa 1.000 Personen.

Die Deutschen müssen komplett bekloppt sein

Victor Orbán stellte den damaligen österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Angela Merkel schließlich vor die Wahl, entweder ihn offiziell zu bitten, die Flüchtlinge aufzuhalten und einem ungarischen Asylverfahren zu unterziehen, oder er werde sie weiterziehen lassen. Werner Faymann ließ sie nach Österreich einreisen und auch Deutschland öffnete die Grenzen. Somit wurde das Gerücht zur Gewissheit: In Deutschland war das Asylgesetz außer Kraft gesetzt und niemand wurde abgewiesen. Asylwillige brauchten auch nicht mehr zu laufen, sondern wurden mit Bussen nach Österreich und von dort aus per Bahn nach Deutschland transportiert.

Die Rede war von Familien, die sich aus dem Bürgerkriegsland Syrien auf den Weg ins sichere Europa gemacht hätten. An den Bahnhöfen fanden sich wohlmeinende Deutsche ein, die den einfahrenden Zügen applaudierten und Plüschtiere an die Ankommenden verschenkten. Doch statt der hauptsächlich erwarteten Familien kamen vor allem junge, kräftige Männer, Männer und noch mehr Männer. Die müssen die klatschenden, Teddybär werfenden Deutschen für komplett bekloppt gehalten haben.

Der Ansturm war schwer zu bewältigen, aus den ursprünglich erwarteten 1.000 Menschen waren Zigtausende geworden. Wie viele Menschen damals nach Deutschland einreisten, ist bis heute nicht bekannt. Auch nicht, wer von den Eingereisten geblieben und wer weiter gereist ist nach Skandinavien.

Messe- und Turnhallen wurden geräumt und mit Menschen vollgestopft. Als in Hamburg Zeltstädte errichtet wurden, packten auch linke Gruppen mit an. Schon da war klar, dass es nicht funktionieren würde: Menschen aus verschiedenen Ländern mit all ihren religiösen und ethnischen Konflikten, zusammengepfercht auf engstem Raum, bar jeder Privatsphäre, darunter auch Familien und Frauen, die sich so gezwungen sahen, nicht nur den ganzen Tag verschleiert zu bleiben, sondern auch in voller Montur schliefen.

Junge, kräftige Männer, Männer und noch mehr Männer

Die Konflikte innerhalb der Unterkünfte ließen nicht lange auf sich warten, auch nicht die sexuellen Übergriffe auf die geflüchteten Frauen; doch auch die Städte und Ortschaften wurden in Mitleidenschaft gezogen. Mangels Alternative sammelten sich männliche Flüchtlinge an Bushaltestellen, Spielplätzen, in Parks und belagerten in den kommenden Sommern die Wiesen in den Freibädern. Arbeiten durften sie aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen nicht, Deutsch- oder sonstige Integrationskurse wurden zwar angeboten, waren aber nicht verpflichtend, oder die Anwesenheitspflicht wurde nicht durchgesetzt. Ebenso wenig das Asylrecht, so dass immer mehr einreisten, größtenteils junge, kräftige Männer, Männer und noch mehr Männer.

Viele von ihnen hatten keine Perspektive da, wo sie herkamen, hatten auf ihrem Weg nach Europa keine Perspektive gefunden – oder auch gar nicht gesucht – und hatten auch in Deutschland keine. Sie brachten eine Sozialisation in frühmittelalterlichen Gesellschaften mit, Frauen-, Juden-, Christen- und überhaupt Hass auf den Westen, auf die „Ungläubigen“, auf die westliche Lebensart.

Natürlich nicht alle. Darunter waren auch Menschen, die froh waren, dem Frühmittelalter entronnen zu sein. Die Mehrzahl von ihnen kam indes aus Gesellschaften, in denen Konflikte gewaltsam gelöst werden, sie waren durch Krieg und Flucht schwer traumatisiert und eben völlig perspektivlos. Entsprechende psycho-soziale Betreuungsangebote gab es nicht einmal für Deutsche in ausreichendem Umfang, geschweige denn für Hunderttausende Migranten.

Eines der ersten Mordopfer war der Dolmetscher Farhad S. Die Bekanntschaft mit einer jungen Frau namens Santa Maria wurde ihm vermutlich zum Verhängnis. Durch die Flüchtlingskrise war er aufgrund der guten Auftragslage zu bescheidenem Reichtum gekommen. Plötzlich, Ende November 2015, verschwand er. Bis März 2016 galt er als verschollen, dann wurde seine Leiche in einem Waldstück in Sachsen-Anhalt gefunden. Die Ermittlungen ergaben der „Mitteldeutschen Zeitung“ (MZ) zufolge, dass er vermutlich von besagter junger Frau nach Leipzig gelockt und von ihr, ihrer Mutter Entessar A. und ihrem Freund Mohammad A. umgebracht worden sein. Den Dreien wurde als Motiv Habgier unterstellt. Ein Fall, der über die lokalen Medien hinaus keine Aufmerksamkeit erreichte. Der erste bedauerliche „Einzelfall“ nach der Grenzöffnung 2015. 

 Ist möglicherweise ein Bild von Text

„Der Schock“

Kurz nachdem Ferhad S. verschwand, kam „der Schock“ wie Alice Schwarzer später titelte, für ganz Deutschland: die „Kölner Silvesternacht“. Nach Polizeiangaben hatten sich beim Kölner Hauptbahnhof „auf dem Bahnhofsvorplatz sowie der angrenzenden Treppe zur Domplatte“ vor der Nordseite des Doms in den letzten Stunden des 31. Dezember 2015 „zeitweise mehr als 1.000 Personen angesammelt. Dabei handelte es sich überwiegend um männliche Personen im Alter zwischen ca. 15 und 35 Jahren, die dem äußeren Eindruck nach aus dem nordafrikanischen/arabischen Raum stammten.“ Die Personen wurden von den Einsatzkräften als zum Großteil „stark alkoholisiert“ und „völlig enthemmt und aggressiv“ beschrieben.

Schon vor Mitternacht hatte die Polizei den Bahnhofsvorplatz zeitweise geräumt, weil in der Menge Feuerwerkskörper gezündet wurden und nach polizeilicher Einschätzung eine Massenpanik drohte. Wie sich später herausstellen sollte, wurde bereits am Nachmittag der Dom mit Feuerwerkskörpern beschossen. Auf dem Vorplatz sowie im Innenbereich des Hauptbahnhofs und rund um den Kölner Dom wurden überwiegend Frauen von unterschiedlich großen Gruppen von Männern umringt und dabei massiv sexuell belästigt, beleidigt oder sexuell genötigt und ausgeraubt. Die Opfer beschrieben später in Interviews, wie sie immer wieder und überall am Körper, vor allem zwischen den Beinen, angefasst worden seien und wie man versucht habe, ihnen die Kleidung auszuziehen, während die Täter gleichzeitig in die Taschen gegriffen hätten. Versuche, in dieser Situation Hilfe von der Polizei zu bekommen, seien gescheitert.

Der Einsatz der Polizei dauerte von 21:45 bis 7:30 Uhr. Dabei waren bis zu 143 Kölner Landespolizeibeamte und 70 Bundespolizisten im Einsatz. Erste Hinweise auf eine große Zahl schwerer Straftaten erhielt die Kölner Polizei nach eigenen Angaben gegen 1:00 Uhr.  Die Polizei stellte in 71 Fällen die Personalien fest. Dabei wies sich der Großteil der Personen aus dem nordafrikanischen/arabischen Raum durch eine Meldebescheinigung des BAMF als Asylsuchender aus. Es gab in der Nacht 10 Platzverweise, 5 Festnahmen und 11 Ingewahrsamnahmen.

Trotzdem verschickte die Kölner Polizei am Neujahrsmorgen 2016 eine Pressemitteilung mit der Überschrift: „Ausgelassene Stimmung – Feiern weitgehend friedlich“. In Facebook-Gruppen jedoch tauchten mittags erste Berichte von Betroffenen über die Übergriffe auf. Der „Kölner Stadtanzeiger“ berichtete als erstes Medium darüber, während ansonsten überall die friedliche Silvesternacht gelobt wurde. Dass es nicht nur in Köln, sondern auch in Hamburg und anderen Orten zu solchen massenhaften sexuellen Übergriffen gekommen war, ahnte damals noch niemand. Am 2. Januar 2016 wurde ruchbar, dass mehr als 30 betroffene Frauen Anzeige erstattet und rund 40 Männer beschuldigt hatten. Am 5. Januar sprach die damalige Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) von 90 Strafanzeigen. Über die tatsächliche Zahl der Täter und ihre Identitäten sei nichts bekannt, betonte sie.

2.000 Männer aus arabischen und nordafrikanischen Ländern

Der damalige Kölner Polizeipräsiden Wolfgang Albers soll die Oberbürgermeisterin jedoch schon vorher davon in Kenntnis gesetzt haben, dass es sich laut den Ermittlungen der Polizei bei der alkoholisierten Menschenmenge vornehmlich um Personen aus dem nordafrikanisch-arabischen Raum gehandelt habe. Deren Zahl wurde auf rund 1.000 beziffert; unterdessen klar, dass es ca. 2.000 Männer waren, die in jener Nacht Jagd auf Frauen machten, um ihnen sexuelle Gewalt anzutun.  

2.000 Männer aus dem afrikanisch-arabischen Raum, die sich rund um Dom und Hauptbahnhof ansammeln und Frauen sexuell belästigen, das schien unglaubwürdig. War es aber nicht. Wir Deutschen mussten uns bloß mit den Gepflogenheiten in den Herkunftsländern unserer „neuen Mitbürger“ vertraut machen. Nachhilfe erhielten wir dabei von säkularen oder Ex-Muslimen oder nicht-muslimische Migranten aus muslimischen Ländern. Die alsbald als „rechts“ gebrandmarkt wurden und manch eine oder einer lebt seither unter Polizeischutz.

Galt „der Schock“ zunächst ebenfalls noch als „Einzelfall“, wurde nach und nach klar, dass manch einer seinem Hass auf den Westen gewaltsam Luft machte oder bereits nicht mit guten Absichten eingereist war. Geheimdienstler hatten gewarnt, dass sich unter den massenhaft eingereisten angeblich syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen so mancher islamischer Terrorist befinden könnte.

Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt

Der nächste „Schock“ folgte knapp ein Jahr später: Am 19. Dezember 2016 steuerte ein Sattelzug in den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz. 13 Menschen starben, mindestens 67 Menschen wurden verletzt. Es stellt sich schließlich heraus, dass ein islamischer Terrorist den polnischen Fahrer des LKW ermordet, so das Fahrzeug unter seine Kontrolle gebracht und mitten in die Menschenmenge gesteuert hatte. Als Tatverdächtig gilt der Tunesier Anis Amri. Dieser war bereits in Tunesien wegen Raubes zu fünf Jahren Haft verurteilt. In den Wirren des „Arabischen Frühlings“ kam er nach Lampedusa, gab ein falsches Geburtsjahr an und wurde als minderjähriger unbegleiteter Flüchtling registriert. Er wurde gewalttätig, gemeinsam mit anderen Bewohnern verprügelte er einen Erzieher und setzte das Heim in Brand, in dem sie untergebracht waren. Es entstand ein Sachschaden von etwa 30.000 €, Anis Amri wurde zu vier Jahren Haft verurteilt. Er fiel weiterhin durch Gewalttätigkeiten auf und die Strafvollzugsbehörde notierte, er habe Zeichen von Radikalisierung und Annäherung an die Ideen des islamistischen Terrorismus gezeigt. Eigentlich sollte er nach Tunesien abgeschoben werden, ihm gelang es jedoch unterzutauchen, er lebte zunächst illegal in der Schweiz und kam 2015 nach Deutschland. Er beantragte unter dem Namen „Amir“ Asyl.

Auch in Deutschland fiel er als radikal-islamisch auf. Heute ist bekannt, dass er Kontakt zu salafistischen Kreisen aufnahm und als „Gefährder“ eingestuft wurde. Zwar wurde sein Asylantrag abgelehnt, er erhielt jedoch eine Duldung. Da er keine entsprechenden Papiere vorweisen konnte – oder wollte – konnte er nicht nach Tunesien abgeschoben werden und sich in aller Ruhe auf das Attentat vorbereiten. Später wurde er beim Versuch der Festnahme in Italien erschossen.

Neben dem polnischen LKW-Fahrer Lukasz Urban überlebten 12 weitere Menschen das Attentat nicht: Anna und Georgiy Bagratuni, Sebastian Berlin, Nada Cizmar, Fabrizia Di Lorenzo, Dalia Elyakim, Christoph Herrlich, Klaus Jacob, Angelika Klösters, Dorit Krebs, Peter Völker und Sascha Hüsges.

Der Israeli Rami Elyakim gehörte zu den Schwerverletzten. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Dalia war er laut „Deutschlandfunk“ nach Berlin gereist. Sie war schon öfter mit ihrer Schwester dort gewesen, nun wollte sie ihrem Ehemann die schönen Weihnachtsmärkte in Berlin zeigen. Rami Elyakim wurde so schwer verletzt, dass er in ein künstliches Koma versetzt wurde. Als er nach Tagen aufwachte, waren seine Kinder bei ihm; sie müssen ihm von dem Tod der Mutter berichten. 40 Jahre waren die beiden ein Paar gewesen!

Noch ein Jahr später litt er schwer an den Folgen der Verletzungen. Den deutschen Behörden wirft er „viele Fehler“ vor:

„Tatsache ist, dass der Attentäter, der uns getroffen hat, im Gefängnis saß, und sie ihn frei ließen, obwohl sie von seinen bösen Absichten wussten, sie haben ihn frei gelassen.“

Auch ansonsten fühlte er sich im Stich gelassen:

„Zu meinem großen Glück hat sich die israelische Regierung um mich gekümmert. Wenn ich auf die Unterstützung der Deutschen hätte warten müsste, hätte ich jetzt, ein Jahr danach, kein Geld mehr, um mir Essen zu kaufen.“

Als Folge des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt werden öffentliche Festivitäten durch Poller oder Betonklötze abgesichert. Diese gleichen Hochsicherheitstrakten. Das verändert nicht nur das „Stadtbild“ zum Nachteil, sondern erhöht nicht eben das Sicherheitsgefühl.

Dass all die Sicherheitsvorkehrungen tatsächlich nicht reichen, zeigte sich am 20. Dezember vergangenen Jahres, als der saudi-arabisch-stämmige Taleb al-Abdulmohsen mit hoher Geschwindigkeit in die Menschenmenge auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt fuhr. Durch den Anschlag starben sechs Menschen: Ein neunjähriges Kind aus Niedersachsen und fünf Frauen im Alter von 45, zwei von 52, 67 und 75 Jahren, André, Else; Jutta, Birgit, Nadine, Rita. Mehr als 300 Personen wurden verletzt. 

 

 Stilles Gedenken

Mitte November 2025 organisierte die „Trauerwache Deutschland“ eine Kundgebung in Berlin. Die Gruppe erinnerte in stillem Gedenken an 128 Personen, die seit 2015 durch schwere Gewalttaten von Flüchtlingen und Migranten ums Leben gekommen sind. Dabei wurde auch der Opfer der Attentate auf die Weihnachtsmärkte gedacht. Außerdem beispielsweise an die 14jährige Susanna Feldmann aus Wiesbaden. Das jüdische Mädchen wurde laut Obduktionsbericht am 23. Mai 2018 vergewaltigt und erwürgt. Erst rund zwei Wochen später wurde ihr Leichnam gefunden. Der Täter, der 21jährige Iraker Ali Bashar, konnte sich mitsamt seiner Familie in den Nordirak absetzen. Dort wurde er aufgrund eines Amtshilfeersuchens der deutschen Polizei von kurdischen Behörden verhaftet; der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dieter Romann, flog höchstpersönlich in den Irak, um den Tatverdächtigen nach Deutschland und somit seiner gerechten Strafe zu überführen. Ali Bashar wurde wegen Mordes und Vergewaltigung angeklagt und zu einer lebenslangen Haftstrafe mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld verurteilt.

168 Todesopfer in 10 Jahren, das bedeutet durchschnittlich 16-17 Tote aufgrund von Migranten-Gewalt pro Jahr. Und das sind noch nicht einmal alle. 

 

Michael Kyrath, dessen Tochter Ann-Marie und deren Freund Danny am 25. Januar 2023 in einem Regionalzug im schleswig-holsteinischen Brokstedt erstochen wurden, schreibt auf der Webseite der „Trauerwache Deutschland“:

„Inzwischen sind wir mit über 1.000 Opferfamilien in Kontakt, die in den letzten 10 Jahren Angehörige verloren haben...“
Er schließt mit:

„Aufgeben ist keine Option!!!“

Das sei das Lebensmotto seiner Tochter gewesen. Nun hat er es sich zu Eigen gemacht und will nicht eher ruhen, bis die Politik sich dem Problem der Gewalt von Flüchtlingen und Migranten stellt.

Aufgeben ist auch für die „Frauenheldinnen“ keine Option. Deshalb werden sie sich auch in Zukunft den öffentlichen Raum nicht nehmen lassen und weiter auf Missstände hinweisen.

 

Beliebte Posts