Sendung mit Juliane Beer
Zugzwänge
2015 flohen zahlreiche Menschen nach Europa – viele davon kamen in Deutschland unter. Es handelte sich um Kriegsflüchtlinge oder um Menschen, die nicht fliehen müssten, wären die wirtschaftlichen Verhältnisse in den Herkunftsländern weniger prekär. Darüber, dass faire Handelsverträge oder ein Grundeinkommen Flucht verhindern können ist bereits häufig – auch bei uns - gesprochen worden.
Was selten thematisiert wird ist Flucht ohne Entkommen.
LGBT – also Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle treffen in deutschen Flüchtlingseinrichtungen erneut auf ihre Peiniger und leider auch Peinigerinnen.
Eine Bestandsaufnahme nimmt der soeben erschienene Sammelband Zugzwänge* vor.
Wir freuen uns,
am 11. Oktober von 16 bis 18 Uhr beim Bedingungslosen Nachmittag
live aus Speiches Blueskneipe und über rockradio.de mit
Irene Kosok und weiteren AutorInnen des Buches zu diskutieren.
Seid wie immer gern dabei – Speiches Blueskneipe in der Raumer Straße 39, Prenzlauer Berg. Und natürlich wird es wie immer einen Sendungsmitschnitt geben .
*Erschienen im QuerVerlag mit Beiträgen von Khaled Alesmael, Till Randolf Amelung, Haidar Darwish, Melanie Götz, David Nnanna Ikpo, Marco Kammholz & Ibrahim Willeke, Hannah Kassimi, Irene Kosok & Mareena Tarazi, Panagiotis Koulaxidis, Stefan Kräh, Yasemin Makineci, Janina Marte, Sabri Deniz Martin, Stefan Paintner, Moritz Pitscheider, Lilith Raza, Nemat Sadat, Lukas Sarvari & Dinah Weisenstein, Amed Sherwan, Steffen Stolzenberger, Thomas Thiel, Vojin Saša Vukadinović, Worood Zuhair sowie der Initiative Ehrlos statt Wehrlos.
Vor der Bundestagswahl: Was ist eine Frau?
Text Juliane Beer Seit November 2024 ist das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz in Deutschland in Kraft. https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/queerpolitik-und-geschlechtliche-vielfalt/gesetz-ueber-die-selbstbestimmung-in-bezug-auf-den-geschlechtseintrag-sbgg--199332 Wie inzwischen allgemein bekannt sein dürfte: U.a. darf sich seither jeder Mann per "Sprechakt " zur Frau erklären und dies, falls in Deutschland gemeldet, auf dem Standesamt festzurren. So weit, so irre. Wenn wir jetzt von Problemen lesen, vor denen Führungsteams von Frauensport-Studios stehen oder von Gewalttaten verübt durch "erklärte Frauen" oder von Rechtsradikalen, die lieber im Frauenknast hocken möchten, usw. usf., wünschen wir Frauenrechtlerinnen uns einmal mehr, wir hätten uns geirrt, als wir vor diesem Gesetz warnten. https://www.bodymedia.de/themen/recht/diversity-das-neue-selbstbestimmungsgesetz-und-dessen-auswirkungen-fuer-fitnessstudiobetrei...
