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Es werden Posts vom August, 2019 angezeigt.

Frauen sind nicht dafür zuständig, andererleuts Kinderwunsch zu realisieren

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Text: BG Kinderwunscherfüllung ist nicht der Job von Feministinnen – Solidarität mit Müttern hingegen schon Die FDP will Leihmutterschaft legalisieren. Feministinnen halten dagegen: Adoptiert doch lieber. Von Ausnahmen abgesehen, ist Adoption nichts anderes als Leihmutterschaft. In aller Regel ein egoistischer Wunsch der adoptierenden Familie. Mit drastischen Folgen für die biologische Mutter und Kind: Adoptierte Kinder leiden häufig unter dem Gefühl, nichtgewollt zu sein, und haben ein höheres Risiko, sexualisierter Gewalt ausgesetzt zu sein als leibliche Kinder; Mütter, die ihr Kind zur Adoption freigeben, sind häufig für den Rest ihres Lebens traumatisiert und können nicht einmal mit jemandem darüber reden. Adoption ist eine patriarchale Erfindung Historisch betrachtet ging es bei Adoptionen um Erbrecht, so konnten Thronfolge, der Erhalt   oder monetäre Ansprüche übertragen oder ausgeschlossen werden. Später wurde es so möglich, (monetäre) Verhältnisse gegenü...

Neuköllner alternative Wahrheiten zum Palästinatag

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  „Helle Empörung“ rief der Berliner Zeitung (BZ) zufolge die Wahl des Bürgermeister-Kandidaten der Neuköllner LINKEN   am vergangenen Sonnabend hervor. Die Partei wählte <<    … den bekennenden Israel-Hasser Ahmed Abed zum Bürgermeister-Kandidaten für den Bezirk. Er beschimpfte den Bürgermeister von Neuköllns israelischer Partnerstadt Bat Yam, Tzvika Brot, als „Völkermörder“, trat wiederholt bei judenfeindlichen Demos auf. Trotzdem wurde Neuköllns Linke-Fraktionschef Ahmed Abed mit 82,1 Prozent zum Bürgermeister-Kandidaten gekürt. >>  Ahmed Abed beschimpfte nicht nur den Israeli, sondern er drohte auch Juliane Beer; und zwar im August 2019: Am 11. August sprachen wir in meiner Radiosendung Der Bedingungslose Nachmittag mit Anja Kofbinger, Ramin Rachel und Marina Reichenbach unter anderem über den Palästinatag Mai 2019 auf dem Hermannplatz. Ahmad Abed, Politiker der LINKEN Neukölln und Mitglied der BVV-Fraktion für die Neuköllner LINKE besuchte ...

Islamismus, Sexismus, Rassismus, Homophobie - Neukölln kommt nicht zur Ruhe.

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Text Jb Islamismus, Sexismus, Rassismus, Homophobie - Neukölln kommt nicht zur Ruhe. Was tun? Darüber sprach ich am Sonntag mit  Anja Kofbinger, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin Ramin Rachel, SPD und Kreisvorsitzender der AG Queer der SPD Neukölln. Marina Reichenbach, 4 Jahre in der Linken Neukölln aktives Basismitglied, jetzt bei der SPD https://www.youtube.com/watch?v=CyXzBYyiOQA&t=11s

Immer wieder fällt der Kreis der Düsseldorfer Muslime (KDDM) einschlägig auf

Der KDDM und ich sind ja nun schon sozusagen alte Bekannte. Obwohl ... Bekannte sprechen ja miteinander; ich mit dem KDDM nicht. Was sie scheinbar wurmt. So sehr, dass sie, bzw. der Vorsitzende, ein Anwaltsbüro bemühen, um mich zur Kommunikation zu zwingen. Ich red aber nicht mit jedem, und schon gar nicht mit dem KDDM, sondern schreibe ÜBER den KDDM. Auch weiterhin, egal wie viele Anwaltskanzleien mir Drohbriefe schicken werden. Auch die Islamismus-Expertin Sigrid Herrmann-Marschall beschäftigt sich seit längerem mit dem KDDM. In dem unten verlinkten Text befasst sie sich mal wieder Bezügen in die salafistische Szene eines Vereins, der Mitglied beim Dachverband KDDM ist. Im Gegensatz zu ihr bin ich nicht der Ansicht, dass der Dachverband geplagt ist mit einzelnen, mal dem Geflecht der Muslimbruderschaft, mal dem salafistischen Spektrum zuzuordnenden Mitgliedvereinigungen oder Einzelpersonen. Sondern ein Dachverband, der ganz offiziell und als Dachverband Spenden generiert für ...

Salafisten wirken im Hintergrund

Erinnert Ihr Euch noch an die Studentin, die an der Kieler Uni die Vollverschleierung durchsetzen will? Die Unterstützung fand bei den schleswig-holsteinischen Grünen? Die LINKE sitzt glücklicherweise nicht im schleswig-holsteinischen Landtag, so dass uns deren Statements und Rassismus-Geschrei erspart blieben. Erinnert Ihr Euch auch noch an die Koran-Verteilaktionen, bei denen an vielen Orten Jugendliche u.a. für den Dschihad im IS-Kalifat geködert wurden? In Hamburg wurden solche Verteilaktionen vom Verein "Muslime im Dialog" durchgeführt. Weil Anmelder Ahmed A. vorgeworfen wird, ganz gezielt Jugendliche für die Ausreise ins IS-Kalifat zu werben, wurden die Verteilaktionen in der Hansestadt verboten Was hat nun das eine mit dem anderen zu tun? Islamismus-Expertin Sigrid Herrmann-Marschall hat genau hingesehen und erklärt den Zusammenhang. Dieses Wirken im Hintergrund, z. B. Unterstützung der Kieler Studentin, und die Vernetzung der verschiedenen Gruppierungen, das...

Veranstaltungshinweis

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Text: Juliane Beer No Go Area, Armutsbezirk, Gentrifizierungsopfer Neukölln kommt nicht zur Ruhe. Im Neuköllner Die LINKE-Bezirksverband herrschte im Juni Aufruhr. Grund: Der Vorsitzende der Linksfraktion in der Neuköllner BVV, Thomas Licher, beklagte in einem Brief (liegt mir vor) die einseitige Ausrichtung des Bezirksverbandes. Er mahnte beispielsweise an, dass es in Neukölln neben MuslimInnen auch andere marginalisierte Gruppen gebe, z.B. Sinti und Roma, auf die die LINKE ihr Augenmerk legen müsste. Ob man MuslimInnen in Neukölln als marginalisierte Gruppe bezeichnen kann ist eine diskussionswürdige Frage, die aber offenbar im linken Bezirksverband noch nie erörtert wurde. Klar ist natürlich: MuslimInnen sind von Diskriminierung betroffen, so auch in Neukölln. Doch Männer aus arabischen und muslimisch geprägten Ländern sind eben, genau wie deutschstämmige Männer, auch Täter, wie in Neukölln zum Beispiel von der Initiative Ehrlos statt Wehrlos beklagt wird. ...