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Es werden Posts vom Februar, 2021 angezeigt.

Christoph Metzelder und sein problematisches Verhältnis zu Kindern und juristischer Aufklärung

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   Text: Birgit Gärtner Auch dieser Fall zeigt, dass Kinder-Pornographie ein dringendes gesellschaftliches Problem ist – ebenso wie der (juristische) Umgang damit. Vor knapp anderthalb Jahren wurde Anzeige wegen des Besitzes kinderpornographischen Materials gegen den ehemaligen Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder erstattet. Während es ihm gelang, ein Strafverfahren durch Anwaltswechsel in die Länge zu ziehen und er Anwälte bemühte, um die Berichterstattung unter Nennung seines Names zu unterbinden, wurde gegen die Frau, die den Stein ehedem ins Rollen brachte, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Geschichte klingt einigermaßen absurd: Laut Zeit soll der Profi-Kicker einer Internet-Bekanntschaft kinderpornographisches Material auf deren Handy geschickt, diese Interesse geheuchelt, sich jedoch mit einer Freundin besprochen haben. Jene Freundin soll ihr geraten haben, die Polizei einuzschalten. Daraufhin schickte die Frau, in der Zeit wurde ihr Name in Rafael...

Jérôme Boateng: Not everybody´s Darling

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  Text: Birgit Gärtner Warum auch ich Jérôme Boateng nicht als Nachbarn möchte Jérôme Boateng konnte als Rassismus-Opfer viele Sympathien erringen. Wen interessiert da schon dessen fragwürdiger Umgang mit Frauen? Dieser Tage eröffnete die Staatsanwaltschaft München ein Verfahren wegen Ausübung körperlicher Gewalt gegen seine kürzlich verstorbene ehemalige Partnerin Katarzyna Lenhardt. Dieses ist das zweite derartige Verfahren gegen den Profi-Kicker. Das erste wurde 2018 ebenfalls von der Staatsanwaltschaft München eröffnet, mutmaßliche Geschädigte ist die Mutter seiner 2011 geborenen Zwillingstöchter, Sherin Senler.   Seine Ex-Partnerin warf ihm notorische Untreue sowie rasende Eifersucht vor Spätestens nachdem der AfDler Alexander Gauland kurz vor Beginn der Fußball-EM 2016 sagte, die Menschen mögen Jérôme Boateng als Fußballspieler, aber nicht als Nachbarn, ist dieser in aller Munde. Und das Bewusstsein dafür geweckt, dass die National-Elf längst nicht mehr aus Mü...

Nein heißt Nein!??

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    Text: Birgit Gärtner     Von Frauen, die es nicht schaffen, dem Gericht als Opfer sexueller Straftaten für glaubwürdig zu erscheinen - mitunter trotz erdrückender Beweise - und Männern, die davon profitieren und im Zweifelsfall sogar Kapital daraus schlagen können. Seit Anfang des Jahres stand Sebastian Castello Pinto wegen eines Sexualstrafdelikts vor dem Amtsgericht Tiergarten (Berlin). Ihm wurde vorgeworfen, gegen den Willen einer prostituierten Frau beim Geschlechtsverkehr sein Kondom abgezogen zu haben, handgreiflich gegen sie geworden zu sein und sie am Verlassen seiner Wohnung zu hindern versucht zu haben. Die betroffene Frau stellte Anzeige gegen ihn. Die Staatsanwaltschaft warf ihm zunächst Vergewaltigung, Körperverletzung und Nötigung vor. Verurteilt wurde er laut B.Z. letztlich zu einer Geldstrafe von 500,- € wegen Drogenbesitzes und einen Schlag auf den Kopf der Frau, der Vorwurf der Vergewaltigung und Nötigung wurde fallengelassen, weil die Kläger...