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Es werden Posts vom März, 2026 angezeigt.

Einordnung der Vorkommnisse beim sonntäglichen Palaver - Gewalt gegen Frauen

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Ein Versuch von Juliane Beer Ein weibliches Alien, kürzlich vom Mars zur Erde gereist und am letzten Märzsonntag im TV bei der Talkshow Miosga hängen geblieben, in der Hoffnung die Kohlenstoffeinheiten kennenzulernen, hätte an eben diesem Sonntag ab 22:45 Uhr gemeint, gelernt zu haben, dass Gewalt gegen Frauen ein Problem sei, das seit ein paar wenigen Jahren auf Planet Erde existiert. Eine Schauspielerin, die Gewalt erleben musste, sorge also dafür, dass diese Unsitte schnell abgeschafft würde, damit es für Frauen wieder friedlich weiterginge. Die ebenfalls eingeladene Justizministerin sei mit diesem Problem der letzten paar Jahre vertraut, habe sich Gedanken gemacht, ja, man habe sich etwas zu viel Zeit gelassen, selbst ein paar wenige Jahre seien in Sachen Gewalt zu viel verstrichene Zeit, aber nun gut, versprach die Ministerin doch, dass es jetzt passiere in Sachen Gesetze.  Aha, eine lösungsorientierte Gesellschaft, würde unser Alien denken, hier lässt es sich leben. Für ...

Ramadan im Bundestag

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Der "Parlamentarische Abend zum Thema Ramadan" der Grünen im Bundestag bewies eindrücklich: Wo immer beim Islam "liberal" draufsteht, ist Fundamentalismus drin  Text und Collage: Birgit Gärtner  So mancher mag sich ob des Beitrags von Lamya Kaddor vom 17. März 2026 in den Sozialen Netzwerken wohl verwundert die Augen gerieben haben: „Im Deutschen Bundestag“ sei „ein kleines Stück Parlamentsgeschichte geschrieben“ worden, schwärmte die grüne Bundestagsabgeordnete und religionspolitische Sprecherin ihrer Fraktion überschwänglich.   Wer den folgenden Text las, erfuhr, dass die Grünen-Fraktion zum „Parlamentarischen Abend zum Thema Ramadan“ eingeladen und selbigen mit einem Iftarfest gefeiert hatte. Während wir noch die Bilder aus dem Bundestag verdauten, tischte die Berliner Morgenpost die nächste Ramadan-Story auf: In Berlin lud die „Türkische Gemeinde“ zum öffentlichen Iftarfest in die Kreuzberger „Markthalle Neun“. Dazu waren auch Spitzenpolitiker geladen,...

Was Frauen wollen! Jetzt!

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   Juliane Beer, Birgit Gärtner (Hrsg.)   Wir haben Mitstreiterinnen gebeten, mit denen wir seit geraumer Zeit gemeinsam – oder auch getrennt voneinander – in den gleichen oder unterschiedlichen Arbeitsfeldern den Widrigkeiten trotzen, denen Frauen in heutigen Zeiten ausgesetzt sind, sich an diesem kleinen Sammelband zu beteiligen. Jede sollte in einem Beitrag ganz subjektiv schreiben, was ihre Bedürfnisse, Sorgen und auch Forderungen sind. Die Summe dessen haben wir unter dem Titel „Was Frauen wollen“ zusammengefasst. Dabei war uns bewusst, dass es für manch eine Frau keine leichte Aufgabe ist, ihre Bedürfnisse und Forderungen zu artikulieren; zu sehr ist sie mit den Bedürfnissen (ihrer) Männer und Kinder befasst. Manchmal vergisst eine darüber sich selbst, manchmal auch die Geschlechtsgenossinnen. Aber wir werden besser. Wäre es in den 1950er Jahren noch aufsehenerregend gewesen, Frauen nach ihren Wünschen und Bedürfnissen, die über die Schaffung ein sauberes, gemütl...

Es gibt kein Recht auf Kinder

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  Am 7. und 8. März 2026 veranstaltete das Hotel Estrel Berlin die „Kinderwunsch-Tage“ und warb damit für in Deutschland verbotenen Reproduktionstechnologien: Leihmutterschaft, Eizellspende, Embryonenspende. Programm: https://www.wishforababy.de/berlin   Das Netzwerk Frauenrechte fordert  Die Messe „Wish for a Baby“ in Berlin und Köln und die Messe „Men having Babies“ müssen verboten werden. Es darf keine Legalisierung von Reproduktionstechnologien wie („altruistischer“) Leihmutterschaft in Deutschland geben. Die Gründe Kinder sind keine Ware, die gegen Geld auf Bestellung produziert werden kann. In Deutschland gesetzlich verboten wird das Unrecht ins Ausland verschoben. Leihmutterschaft ist ein Ausdruck von Rassismus und Klassismus: Reiche Menschen aus dem Westen erkaufen sich Zugriff auf Körper von Frauen, die in Armut leben. Reproduktionsmedizin ist ein Milliardengeschäft. Kliniken und Agenturen verdienen Milliarden, Mietmütter werden wie Sklavinnen gehalten...