Text Juliane Beer Gewalt gegen Frauen, Belästigung? In Berlin soll es die Geschlechtertrennung richten. Man kann ja mal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln beginnen, um sich dann weiter vorzutasten. Antje Kapek, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Verkehrspolitik im Abgeordnetenhaus von Berlin findet, dass es eine "sehr schöne Idee" gebe, die sie sich aus Tokio abgeguckt habe: spezielle Frauenabteile in den öffentlichen Verkehrsmitteln während der Abendstunden. Und weiter: Zitat "Hier haben sie einen Schutzraum, der es ihnen ermöglicht, auch in der Rushhour, auch bei großem Gedränge ohne Antatschen oder Übergriffe mit der U-Bahn zu fahren" Zitat Ende. Quelle: RBB In speziellen Frauen-Waggons sollen weibliche Fahrgäste also zukünftig vor männlichen Übergriffen geschützt sein. Als Motivation für diesen Vorschlag gibt Kapek einen Vergewaltigungsfall aus dem Frühjahr 2025 an. Eine Frau war auf der Linie U3 im Stadtteil Zehlendorf zunächst belästigt, ...
Text Juliane Beer Im Anbau des Berliner Technikmuseums ist die Ausstellung Mission KI - Nationale Initiative für künstliche Intelligenz und Datenökonomie zu sehen, ein Regierungsprojekt (Bundesministerium für Digitales und Verkehr), das von Bundesdigitalminister Dr. Volker Wissing eröffnet wurde. Ich beginne mit ein paar Sätzen aus Wissings Eröffnungsrede: Zitat: „Wir schaffen einen Ort, an dem Bürgerinnen und Bürger erfahren können, wie KI ihr Leben verbessert. Das Vertrauen in disruptive Technologien steht dabei im Mittelpunkt. Wir brauchen in unserer Gesellschaft und Wirtschaft ein positives, innovationsoffenes Mindset für neue Technologien. Ohne KI werden wir in Zukunft nicht wettbewerbsfähig sein. Wir müssen sie breit anwenden - in der Medizin, in der Verwaltung, in der Logistik, in allen Bereichen der Wirtschaft. Diese Ausstellung soll dazu beitragen, Vorbehalte abzubauen und die Menschen ganz praktisch von den Vorteilen der KI zu überzeugen. Nach Kaiser...
Im Rahmen der Kneipentalkshow Der bedingungslose Nachmittag sprach ich im August 2025 mit Irene Kosok und Melanie Schulz, Mitfrauen des soeben gegründeten Netzwerks Frauenrechte sowie der Gründerin Ulrike A., telefonisch aus Irland zugeschaltet, über die Notwendigkeit eines neuen Frauenrechtsvereins und darüber, warum das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz in seiner aktuellen Form erhebliche Gefahren für Frauen und Jugendliche birgt und deshalb abzulehnen ist. Natürlich konnten in der Zeit, die uns zur Verfügung stand, nicht alle Themen wie beispielsweise die Auswirkungen von Pubertätsblockern und Amputationen von Geschlechtsorganen bei Jugendlichen oder die Gefahren durch männliche Okkupation von Frauen(schutz)räumen ausreichend erläutert werden, jedoch waren wir bemüht die wichtigsten Aspekte des kinder- und frauengefährdenden Gesetzes zumindest vorzustellen. Für Interessierte haben wir unter den Film bei youtube eine Sammlung von links zu weiterführenden Informati...