Diese Nacht war d er Beginn einer rasanten Veränderung unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens, der Weg von der "Kölner Silvesternacht" bis zur "Stadtbild"-Debatte ist gepflastert mit mindestens 128 Toten. Der Verein „Frauenheldinnen“ erinnerte mit einer Mahnwache auf dem Bahnhofsplatz an ein Ereignis, das sich am 31. Dezember 2025 zum 10. Mal jährte und das als „Kölner Silvesternacht“ in die Geschichte einging. Wir waren dabei. Ca. 2.000 Männer arabischer und nordafrikanischer Herkunft versammelten sich an jenem Tag auf den Plätzen um Hauptbahnhof und Dom. Sie hatten sich verabredet, um Jagd auf Frauen zu machen, „ungläubige Huren“ in ihren Augen, mit dem Ziel, diese aus der Öffentlichkeit zu vertreiben. Zunächst beschossen sie den Dom während der Messe mit Feuerwerkskörpern, später umringten sie in Gruppen Frauen, die sie geschickt von ihren Begleitern separierten, belästigten und nötigten diese sexuell, bis hin zur Vergewaltigung, und bestahlen sie noch gan...
Antisemitische Anfeindungen gegen israelische/jüdische Gastro-Betriebe Text und Fotos: Birgit Gärtner So unterschiedlich die einzelnen Konzepte der israelischen oder von Juden betriebenen Restaurants auch sein mögen, eines eint sie: Auf der Speisekarte steht nicht Weltpolitik, sondern Gastfreundschaft. Trotzdem werden die Lokale seit dem 7. Oktober 2023 zunehmend Zielscheibe antisemitischen Hasses: Sie werden boykottiert, mit antisemitischen Parolen beschmiert, mitunter gar verwüstet; die Betreiber belästigt, beschimpft und auch bedroht. Einige Restaurants kämpfen verzweifelt ums Überleben, weil die Gäste ausbleiben, in Berlin z. B. das „Feinberg´s“ und das „Kanaan“. In einem Fall konnte eine Boykott-Kampagne jedoch in eine Erfolgsstory umgewandelt werden: Eine traditionelle arabische Speise nach dem Rezept eines jüdischen Starkochs auf der Karte des syrischen Restaurants „Damasko´s“ löste einen regelrechten antisemitischen Hass-Tsunami seitens der muslimische...
Warum die Distanzierung der SPD-Politikerin von der politischen Agenda ihrer Brüder unglaubwürdig ist Text und Foto: Birgit Gärtner Aydan Özoğuz hat zweifelsfrei eine steile Karriere hingelegt: Vom Migrantenkind zur Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Das ist mehr als ein Achtungserfolg, als Frau, als Migrantin, als Muslimin. Allerdings war vor allem Letzteres das Ticket für die SPD-Karriere: Quasi als Berufstürkin wurde sie von Olaf Scholz entdeckt, als dieser Landesvorsitzender der Hamburger SPD war. Scholz gewann sie als parteilose Kandidatin auf der Liste der SPD für die Bürgerschaftswahlen. Auf Anhieb schaffte sie den Einzug ins Parlament; später trat sie in die SPD ein und machte sowohl parteipolitisch in der SPD als auch parlamentarisch Karriere. Nach einem Studium der Anglistik, Spanisch und Personalwirtschaft betreute sie von 1994 bis 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Körber-Stiftung deutsch-türkische Projekte. Sie trat ...