Text Juliane Beer Seit November 2024 ist das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz in Deutschland in Kraft. https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/queerpolitik-und-geschlechtliche-vielfalt/gesetz-ueber-die-selbstbestimmung-in-bezug-auf-den-geschlechtseintrag-sbgg--199332 Wie inzwischen allgemein bekannt sein dürfte: U.a. darf sich seither jeder Mann per "Sprechakt " zur Frau erklären und dies, falls in Deutschland gemeldet, auf dem Standesamt festzurren. So weit, so irre. Wenn wir jetzt von Problemen lesen, vor denen Führungsteams von Frauensport-Studios stehen oder von Gewalttaten verübt durch "erklärte Frauen" oder von Rechtsradikalen, die lieber im Frauenknast hocken möchten, usw. usf., wünschen wir Frauenrechtlerinnen uns einmal mehr, wir hätten uns geirrt, als wir vor diesem Gesetz warnten. https://www.bodymedia.de/themen/recht/diversity-das-neue-selbstbestimmungsgesetz-und-dessen-auswirkungen-fuer-fitnessstudiobetrei...
Text Juliane Beer Es nannte sich "Qualitätsoffensive", daraus wurde jedoch das große Löschen - das Löschen eines gesamten Magazin-Archivs. Zum Opfer fielen dem Artikel bis 2021. Telepolis war das erste Online-Magazin und jahrelang ein Leuchtturm in Sachen Vielfalt der Sichtweisen und Haltungen, auch solcher, die nicht opportun oder woke, manchmal sogar ein wenig verstörend waren. Ich war zwar keine Telepolis-Stammleserin, sondern bis 2020 lediglich Leserin der Artikel von Birgit Gärtner, ab 2020 aber schaute ich häufiger bei Telepolis vorbei. Ich wusste, wenn ich kritische Artikel zu den Corona-Maßnahmen lesen wollte, würde ich sie hier finden. Und so war es dann auch, bis in den folgenden Monaten und mit zunehmender Drangsalierung der Bevölkerung ohne medizinische Notwendigkeit, wie spätestens nach Veröffentlichung der RKI-Protokolle jeder wissen kann, im Internet ein Garten sogenannter Alternativmedien erblühte. Doch nicht wenige dieser Alternativmedien sind das, was ...
Text Juliane Beer Gewalt gegen Frauen, Belästigung? In Berlin soll es die Geschlechtertrennung richten. Man kann ja mal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln beginnen, um sich dann weiter vorzutasten. Antje Kapek, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Verkehrspolitik im Abgeordnetenhaus von Berlin findet, dass es eine "sehr schöne Idee" gebe, die sie sich aus Tokio abgeguckt habe: spezielle Frauenabteile in den öffentlichen Verkehrsmitteln während der Abendstunden. Und weiter: Zitat "Hier haben sie einen Schutzraum, der es ihnen ermöglicht, auch in der Rushhour, auch bei großem Gedränge ohne Antatschen oder Übergriffe mit der U-Bahn zu fahren" Zitat Ende. Quelle: RBB In speziellen Frauen-Waggons sollen weibliche Fahrgäste also zukünftig vor männlichen Übergriffen geschützt sein. Als Motivation für diesen Vorschlag gibt Kapek einen Vergewaltigungsfall aus dem Frühjahr 2025 an. Eine Frau war auf der Linie U3 im Stadtteil Zehlendorf zunächst belästigt, ...