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Es werden Posts vom September, 2021 angezeigt.

Nemi El-Hassan: Eine persönliche und politische Vita mit vielen Widersprüchen

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    Quelle: https://www.instagram.com/p/CPOB4XEn7bl/ Text: Birgit Gärtner Die aktuelle ZDF - und möglicherweise angehende Quarks -Moderatorin ( WDR ) offenbart ein fragwürdiges Geschichtsverständnis, das weniger der Wahrheit als politischem Framing zu entsprechen scheint Nemi El-Hassan hat eigenen Angaben zufolge palästinensische Wurzeln: Die Familie der Mutter ihres Vaters sei 1948 aus Palästina vertrieben worden, so ihre Erzählung u.a. in Beiträgen in sozialen Medien. Auch wenn sie es nicht dezidiert sagt, vor allem aus dem Kontext, in dem sie es sagt, lässt sich zwischen den Zeilen nichts anderes herauslesen oder hören als: Von Israel, bzw. israelischen Soldaten vertrieben. Die Geschichte hat nur einen kleinen Schönheitsfehler: Die Großmutter väterlicherseits stammt ihren Angaben zufolge aus Nablus. Nablus und die Westbank waren aber zwischen 1948 und dem Sechstagekrieg von 1967 zu keinem Zeitpunkt unter israelischer Kontrolle . Auch wurde dort niemand von israelisc...

Frauenwahlrecht

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    Text Juliane Beer In Que(e)rverbindungen – Die neue Sehnsucht nach Gefügigkeit   befasse ich mich mit dem Queerfeminismus, der oft als die dritte Welle der Frauenbewegung bezeichnet wird, was die Sache nicht trifft, denn die erste und zweite Welle waren Frauenrechtsbewegungen, was der Queerfeminismus nicht ist.  Der Queerfeminismus zielt darauf ab, Frauen unsichtbar zu machen. Männer, die sich als Frauen „fühlen“ (was immer frau sich darunter vorstellen darf) und Männer, die aufgrund nichtweißer Hautfarbe bei Queerfeministinnen als Opfer gelten, auch dann, wenn sie Frauen unterdrücken, quälen und ermorden, sollen wieder in der ersten Reihe stehen. Jede Gefühlsäußerung eines Mannes, und hier lässt Urgroßmutter grüßen, ist nicht nur zu beachten, sondern zu feiern, auch dann, wenn sie Frauen (gewollt) schadet.   Que(e)rverbinden - Die neue Sehnsucht nach Gefügigkeit versammelt verqueere Beispiele anti-emanzipatorischer Umtriebe der letzten Jahre aus dem Bereic...

9/11: Es hat mit dem Islam zu tun

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Text: Birgit Gärtner Der hinter dem Anschlag stehende religiöse Fanatismus konnte sich in Hamburg trotz Beobachtung durch LKA und BKA ungestört entfalten – die entsprechenden Netzwerke wurden später unter Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) institutionalisiert   Die Attentäter vom 11. September 2001 beteten in einer Moschee, die eingebunden war in die SCHURA, dem „Rat der islamischen Gemeinschaften“ – jenem Netzwerk aus Personen, Moscheen und Vereinen, mit dem der Hamburger Senat unter dem damaligen Bürgermeister, aktuellen Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz, gut 10 Jahre nach den Attentaten den Staatsvertrag schloss. Jenes Netzwerk, in dem nicht nur der Terror von 2001 geplant wurde, sondern aus deren Mitte später Dutzende Jugendliche und Jungerwachsene in IS-Kalifat ausreisen konnten – ebenfalls ungehindert. Dem Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) zufolge reisten 86 Personen aus Hamburg in das IS-Kalifat aus, ein Drittel davon ist inzwischen zurückgekeh...