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Sonntags im Park

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Warum die Moorweide Gedenkort werden muss Text und Fotos: Birgit Gärtner  Die Hamburger Moorweide, der Ort, an dem vor etwas mehr als 80 Jahren Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma zum Transport in die Todeslager gesammelt wurden, ist aktuell Schauplatz des offen gelebten Antisemitismus. Eine Umwidmung des öffentlichen Platzes zum Gedenkort würde nicht nur dieses künftig verhindern; es wäre der Geschichte der Hansestadt nicht nur angemessen, sondern dieser nachgerade geschuldet.  „Intifada Generation“ steht an einem der Zelte, die aktuell im Rahmen des „Stop Nakba Now“-Camps auf der Hamburger Moorweide aufgebaut sind, einem großen begrünten Platz gegenüber vom Dammtor-Bahnhof. „Intifada“ bedeutet nichts anders als Gewalt gegen Juden und Israelis, um diese zu liquidieren oder mindestens zu vertreiben und den Staat Israel Geschichte werden zu lassen. Anders formuliert: „Intifada“ ist eine klare Absage an das Existenzrecht des Staates Israel und eine Androhung von Gewalt an dess...