Würzburg: Ein Mann, ein Messer, eine Vorgeschichte – drei tote und mehrere verletzte Frauen
Unser Mitgefühl gilt den Toten und Verletzten sowie ihren Angehörigen, unser Respekt gebührt jenen, die sich dem Täter mutig in den Weg stellten, selbst Opfer wurden und/oder (noch) Schlimmeres verhinderten. Text: Birgit Gärtner Wer solche Taten künftig verhindern will, muss sich mit Herkunft und Sozialisation der Täter auseinandersetzen In den frühen Abendstunden des 25. Juni erschütterten Nachrichten über eine furchtbare Gewalttat das Land: Bei einer Messerattacke in der Würzburger Innenstadt stach ein 24jähriger Somalier auf mehrere Menschen ein, drei von ihnen waren sofort tot, die Zahl der Verletzten variierte in den Medien, manche schrieben, einige Opfer schwebten in Lebensgefahr. Die Tatwaffe – mal wieder – ein Messer, der Täter – mal wieder – ein Mann, und zwar – mal wieder – ein polizeibekannter Mann mit einer Vorgeschichte als Gewalttäter und – mal wieder – ein Mann aus einem islamisch geprägten Land, der „seit 2015“ in Würzburg lebte. Das bedeutet nicht zwangslä...