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Es werden Posts vom März, 2020 angezeigt.

Szenen wie in einem schlechten Sandalenfilm

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  Erinnert Ihr Euch noch an die Sendung "Krüger sieht alles?" Da ging es um das aktuelle TV-Programm, das Mike Krüger kommentierte. "Sie brauchen gar nicht mehr fernzuschauen, das mach ich jetzt für Sie!" kündigte er seinerzeit die Unterhaltugnsshow an. Die gibt es schon lange nicht mehr. Aber Ihr habt ja mich. Zwar gucke ich nicht TV für Euch, aber ich habe mir ein Video angesehen eines Rechtsseminars am Hamburger Al-Azhari-Institut, etwa 1,5 Stunden, in denen Institutsleiter Mahmoud Ahmed zur "Ehe im Islam" referiert:   https://www.mena-watch.com/szenen-wie-aus-einem-schlechten-sandalenfilm/ Vor dem Institut warnte dieser Tage das Hamburger Landesamt für Verfassungsschutz und attestierte ihm "zum Wertekanon des Grundgesetzes in einem deutlichen Widerspruch" zu stehen. In dem Seminar lässt er sich über die aufrichtige, gläubige Frau aus, und was es braucht für (junge) Musliminnen, um eine zu w...

Kleiner Einblick in fundamental-islamische Netzwerke am Beispiel der Omaima A.

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Text: Birgit Gärtner Jede kennt und stützt jeden Dass in der salafistischen Szene quasi jede mit jedem bekannt ist, machen meine Recherchen hinsichtlich der Aktivitäten von Omaima A. deutlich, der Hamburger IS-Rückkehrerin, die von der libanesischen Journalistin geoutet wurde. Auch, dass die Grenzen zwischen salafistischen Netzwerken, also jenen, die Gewalt zur Durchsetzung der Scharia zumindest in Kauf nehmen, und den legalistischen Strukturen, also jene, die zur Durchsetzung der Scharia auf den Marsch durch die Institutionen setzen, recht durchlässig sind; ebenso ins Kleinkriminelle Milieu. (Quelle: Telepolis ) Würden wir uns noch die Anwältinnen und Anwälte anschauen, die sowohl die Klein- und Großkriminellen und die „Gefangene der Tawaghit“ als z. B. auch Opfer rassistischer Anschläge vertreten, wird es – auf gut deutsch gesagt – richtig eklig. Letzteres sparen wir uns für ein anderes Mal auf. Salafistische (Frauen)Netzwerke Im Mai 2012 führte Omaima A. ein Sp...

Gesundheit am seidenen Faden

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Text Juliane Beer Dass das deutsche Gesundheitssystem in den letzten Jahren kaputt gespart wurde ist keine neue Nachricht. Bereits vor Ausbruch von COVID-19 beklagten ÄrztInnen und Pflegepersonal Überlastung unter anderem aufgrund von Personalmangel. Bis vor wenigen Wochen hat das allerdings die wenigsten von uns in Alarmstimmung versetzt. Man hatte entweder schon genug damit zu tun, den gesunden Alltag zu bewältigen oder meinte, krank würden immer nur die anderen, oder vertraute auf sogenanntes positives Denken, was bedeutet, dass man, wie einst Kinderbuch-Heldin Pippi Langstrumpf, die Welt kraft magischer Gedanken nach eigenem Belieben gestaltet. Dass die letzte Annahme so einfältig ist wie ein Kirchgang am Sonntag zum Zweck der Anbiederung bei einem höheren Wesen, zeigt sich bereits dieser Tage. Die schweren Erkrankungen aufgrund des neues Virus halten sich noch in Grenzen, dennoch ist das Personal in deutschen Kliniken bereits am Limit. StudentInnen und ÄrztInnen im...

Verbot des "Kinder-Kopftuchs" - ein falscher Schritt in die richtige Richtung

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    Wir brauchen ein bundesweit einheitliches Neutralitätsgesetz, das grundsätzlich Neutralität für alle staatlichen Institutionen und Einrichtungen festlegt. Ein Gutachten , das von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland e.V. (BAGIV) in Auftrag gegeben wurde, bestätigt die Rechtmäßigkeit des Verbots der Verschleierung von Mädchen unter 14 Jahren, „Kinderkopftuch-Verbot“ genannt. Das ist gut gemeint, doch leider ist gut gemeint nicht immer gut gemacht, und dieser Vorstoß so falsch wie gefährlich, denn damit wird Verschleierung als religiöse Angelegenheit akzeptiert und das Recht auf Verhüllung älterer Mädchen und Frauen manifestiert. Wären Hijab & Co religiöse Zeichen, bzw. Zeichen der Verbundenheit zu Allah, wäre es völlig egal, wie die Tücher aussehen - und wie sie gebunden sind. Beim Kreuz an der Kette ist es auch belanglos, ob dieses groß oder klein, silbern oder gülden ist. Auch ist es nebensächlich, ob es für andere sic...

Muslimisch sozialisierte Frauen erheben die Stimmen

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Text: Birgit Gärtner, Unterzeichnerinnen des Briefes am Schluss des Beitrags Sie alle haben Wurzeln in islamisch geprägten Ländern, wurden selbst dort geboren, oder aber ihre Eltern. Sie selbst und/oder ihre Familien sind vor dem sich ausbreitenden islamischen Fundamentalismus und der damit verbundenen Einschränkung von Menschenrechten geflohen. Nun stellen sie entsetzt fest, dass der islamische Fundamentalismus auch in Deutschland Fuß fasst - und zwar mit Hilfe demokratischer Parteien, die dessen Akteuren und Protagonistinnen eine Bühne bieten und dazu beitragen, dass im Grundgesetz verbriefte Rechte für einen Teil der deutschen Bevölkerung - vorwiegend muslimischen Mädchen und  Frauen, aber auch Männer, die sich den stregnen Regeln wiedersetzen - zunehmend außer Kraft gesetzt werden. Nun haben sie zusammen einen Brief an die Parteivorsitzenden  geschrieben, den wir mit freundlicher Genehmigung der Initiatorinnen an dieser Stelle veröffentlichen dürfen. Was wir sehr g...

Unschöne Bilder

Text Juliane Beer Wer dieser Tage entsetzt ob der Szenen an der türkisch-griechischen Grenze ist oder gar durch die sozialen Netzwerke plärrt, wie enttäuschend es sei, dass Kanzlerin Merkel so beharrlich schweigen würde, war offenbar der Meinung, das Flüchtlingsabkommen mit Erdoğan wäre geschlossen worden, um den europäischen Staaten Zeit zum Nachdenken zu verschaffen, wie man mit dem Zerfall islamisch geprägter Länder und den von dort flüchtenden Menschen in Zukunft umzugehen habe. Für alle anderen waren Szenen wie sie sich seit Tagen an der Grenze zu Europa abspielen, als da beispielsweise Schusswaffen- und Tränengasgebrauch gegen Flüchtlinge sind, zu erwarten. Ob unbestätigten Berichten nach türkische Geheimdienstler oder Provokateure gezielt in Busse gesetzt und an die Grenze gekarrt werden, um dort den Aufstand zu proben, Europa also zu zwingen versuchen, einmal mehr auf Erdoğans Forderungen einzugehen, spielt in der Sache keine Rolle. Islamisch geprägte Gesellschaften k...