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Es werden Posts vom März, 2024 angezeigt.

Eine Verneigung vor den stillen Couragierten

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  Text Juliane Beer Im März 2024 wurden Sitzungsprotokolle des Robert Koch Instituts veröffentlicht, die das Online-Magazin Multipolar freigeklagt hatte. Zahllose Passagen in den Protokollen sind geschwärzt. Anders als uns Gesundheitsminister Karl Lauterbach weis machen will, handelt es sich dabei nicht nur um Namen von Personen, die durch die Schwärzungen geschützt werden sollen. Beim Tagespunkt Impfen beispielsweise sind ganze Seiten durchgehend schwarz. In Anbetracht der Tatsache, dass drei Jahre lang durch Presse und Politik und "der Wissenschaft" gebetsgleich wiederholt wurde, die sogenannte Impfung sei sicher, wirksam und ohne Spätwirkung, darf man das als erstaunlich, wenn nicht gar als verstörend bezeichnen. Update: Sie dazu auch Artikel im Nordkurier   https://www.nordkurier.de/politik/geschwaerzte-rki-files-vermehrtes-auftreten-von-nebenwirkungen-2387877?fbclid=IwAR1TLsHKxOwMGRdtPFr2RkAYjNWM3QxS3EsKP178KkjAFaXXMzR7j97ikVo_aem_AU9EiFY2u-Hj-yk-Q75NgQp8I50B7O7DjF...

Brauchen wir einen Frauentag?

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  Text und Moderation  Juliane Beer Für Frauen ist jeden Tag Frauentag, ohne dass sich an diesen und jenen Zumutungen etwas ändert. Im Gegenteil befinden wir uns in einigen Bereichen mittlerweile wieder auf dem Rückweg in vor-emanzipatorische Zeiten. Als Beispiel sei der Umstand genannt, dass Männer, die sich als Frau "fühlen", seit einigen Jahren meinen, öffentlich für alle Frauen sprechen zu müssen. Die Medien kooperieren und bieten dafür die Bühne, als hätten Frauen nicht jahrhundertelang dafür gekämpft, für sich selbst sprechen zu dürfen. Man könnte sagen, dass um den 8. März dieses Jahres der bisherige Höhepunkt dieses Irrsinns erreicht war. Wo in den letzten Jahren auf Titelseiten immerhin noch Alibi-Frauen rechts und links neben Herrn Kellermann alias Die schönste Frau der Welt (Selbsttitulierung) auftauchten, wurden dieses Jahr lediglich Fotos plus banale Sinnsprüche von Herrn Kellermann und Herrn Ganserer, Bündnis 90/Die Grünen, durch die Medien gejubelt. Selbstve...

Ramadan – die Zeit der inneren Einkehr. Aber was heißt das eigentlich?

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    Text und Collage: Birgit Gärtner  Was immer muslimische Verbände tun, sie tun es maximal öffentlichkeitswirksam – und neuerdings abends mit Beleuchtung. Eigentlich sollte Ramadan die Zeit der inneren Einkehr sein, die Zeit, den Koran zu studieren, die Zeit, mit sich ins Reine zu kommen. Also eine Zeit der Stille. Doch davon merken wir heute nicht mehr viel. Islamische Verbände – und auch viele Musliminnen und Muslime – suchen nicht nur während des Fastenmonats Ramadan maximale Aufmerksamkeit – und bekommen sie auch: Öffentliche Gebete, Ruf des Muezzin, Hijabs allerorten, öffentliches Fastenbrechen, Iftar, in Frankfurt und Köln in diesem Jahr erstmals mit Ramadan-Beleuchtung, Kostenpunkt in Frankfurt ca. 75.000 € aus dem Stadtsäckl, und in Hamburg, wie gehabt, mit einem Straßenfest am ersten Ramadan-Wochenende, das wegen der kalten Jahreszeit nach innen verlegt wird. Doch selbst wenn Musliminnen und Muslime sich in dieser Zeit ausschließlich mit sich selbst befa...

Ein Hoch auf die berühmten Vorkämpferinnen im Medienbereich

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    Text und Grafik: Birgit Gärtner Viele berühmte und nicht so berühmte Frauen ebneten auch mir den Weg – „Georgine“ Kellermann gehört allerdings nicht dazu. Heute sind Frauen aus dem Medienbetrieb nicht mehr wegzudenken, auch wenn sie in den Führungspostionen immer noch absolut unterpräsentiert sind. Größtenteils entscheiden Männer, was Frauen in den Medien sagen, schreiben und senden dürfen. In bestimmten Bereichen, im Sportjournalismus z. B., müssen die Kolleginnen heute noch ihren Platz am Mikro erkämpfen. Das Wissen darüber, wie schwierig es für Frauen war, sich überhaupt in der Branche zu etablieren, ist weitestgehend verloren gegangen. Zunächst war ihnen mehr oder weniger der Part einer sprechenden Ankleidepuppe beschieden, nur nach und nach erkämpften sich Pionierinnen wie Wiebke Bruns, Dagmar Berghoff, Carmen Thomas, Lea Rosh oder Luc Jochimsen Anerkennung als Kollegin und „durften“ mehr als Nachrichten verlesen, also nachplappern, was Männer ihnen vorkauten. ...