Zahlen und Fakten zum Islam in Deutschland

Hintergründe zu der Rede am 15. März 2026 anlässlich der Proteste gegen den „Tag gegen Islamfeindlichkeit“ vor der Gedächtniskirche in Berlin, die ich eigentlich halten wollte

 

Titelbild: ©GeH (Quelle: https://www.frauenheldinnen.de/kampagnen/unsere-maedchen/kundgebung-freiheit-fuer-unsere-maedchen-am-breitscheidplatz-in-berlin/)
Text und weitere Fotos und Collagen: Birgit Gärtner  

Um die islamische Fastenzeit „Ramadan“ ist ein regelrechter Hype entstanden, so war es auch in diesem Jahr: Glückwünsche allerorten, Politiker aller Parteien nehmen an Iftarfesten teil, in Medien wird trotzdem diskutiert, ob die Mehrheitsgesellschaft auch genug tut, um den Muslimen den Ramadan so angenehm wie möglich zu gestalten. Sollten Nicht-Muslime in Gegenwart von Muslimen in jenem Monat essen? Sollten Schulkantinen aus Rücksicht geschlossen oder wenigstens Schweinefleisch vom Speiseplan gestrichen werden? Doch genug ist – zumindest hinsichtlich des Islam – niemals genug. So wird in Berlin am 15. März, kurz vor dem Ende des Ramadan, erstmals offiziell der „Tag gegen Islamfeindlichkeit“ begangen. Bei diesem Hype geht völlig unter, für was der Ramadan steht: Die Nacht, in der „der Koran als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt“ wurde. Der Mekkaner Mohammed fühlte sich berufen, diese Botschaft zu verbreiten. Zunächst als Angebot, dann durch Verfolgung, Vertreibung, Folter und Mord, insbesondere Judenmord, oder eben Unterwerfung. Seit 1.400 Jahren ist die Ausbreitung des Islam ein blutiger Kampf, der Todesopfer auch in Deutschland forderte – und fordert. Zeit, statt über Islamfeindlichkeit mal über die Feindlichkeit des Islam zu sprechen.

Die Geschichte des Islam führt uns weit in die Weltgeschichte zurück; genau genommen in die Zeit um 570 nach Christus ins heutige saudi-arabische Mekka. Die berühmte Kabaa war seinerzeit Zentrum von Wallfahrten, dort wurden Heiligtümer, 360 an der Zahl, verschiedener Gottheiten aufbewahrt, zu denen Menschen jedweden Glaubens pilgerten. Davon lebten die Stämme der Quraisch.

Um das Jahr 570 n. Chr. wurde in Mekka ein Junge namens Mohammed geboren, der viel Pech im Leben hatte: Der Vater starb bereits vor seiner Geburt, die Mutter, als er sechs Jahre alt war. Er verdingte sich als Schafhirte, doch als er Anfang 20 war, bot ihm die selbständige, verwitwete Kauffrau Chadidscha einen Job und kurze Zeit später die Heirat an. Diese setzte sie gegen den Willen ihres Stammes, dem quraischitischen Geschlecht der Abd al-Uzzā, durch und Mitte 20 war der Waisen- und Hirtenjunge Mohammed ein gemachter Mann. Etwa 15 Jahre später soll Mohammed seine ersten Offenbarungserlebnisse gehabt haben: Der Erzengel Gabriel soll ihm erschienen sein und beauftragt haben, die göttliche Botschaft zu verbreiten. Daraus sollte später die dritte monotheistische abrahamitische Religion Islam entstehen.

Diesen Auftrag nahm Mohammed sehr ernst, zunächst versuchte er die Verbreitung seiner Botschaft auf friedlichem Wege und indem er einige jüdische Riten in den Islam übernahm. Als er zu missionieren begann und das auf Polytheismus basierende Geschäftsmodell der Mekkaner torpedierte, reagierten diese gelinde gesagt ungehalten. 622 n. Chr. musste Mohammed Mekka verlassen und wurde im etwa 350 km entfernt gelegenen Yathrib (Medina) aufgenommen. Die Auswanderung Mohammeds aus Mekka wird als Hidschra bezeichnet.

Erzählungen zufolge soll er sich später mit Wegelagerern verbündet haben und nicht zimperlich gewesen sein bei der Verbreitung seiner Botschaft. Mit den Quraisch wurde 628 ein Pakt Friedensvertrag geschlossen, der später von ihnen gebrochen worden sein soll. In der Folge brach Mohammed mit einer Armee von 10.000 Soldaten nach Mekka auf, nahm 630 die Stadt ein und zerstörte die 360 Götzenbilder. 12 Männer wurden bei der feindlichen Übernahme getötet, vier später hingerichtet. Nach der Eroberung nahmen die meisten Mekkaner den Islam an – ob freiwillig oder aus purem Überlebenswillen, sei mal dahin gestellt.

Bereits 627 ließ Mohammed „Fokus Israel“ zufolge ein erstes Massaker an Juden verüben:

Hunderte von Juden wurden ermordet und andere versklavt, weil sie sich geweigert hatten, zum Islam zu konvertieren.“ Auf der Webseite wird eine Passage aus dem Buch „Die Juden im Koran – Ein Zerrbild mit fatalen Folgen“ vom Abdel-Hakim Ourghi zitiert:

„Nach 25 Nächten der Belagerung wurde nur denen der Banu Quraiza das Leben geschenkt, die zum Islam konvertierten. Die Juden mussten in ihrem Viertel Massengräber ausheben. Die Männer wurden von Frauen und Kindern getrennt. Die muslimischen Krieger massakrierten 600 bis 900 Männer – unter der persönlichen Aufsicht Muhammads. Das Morden dauerte bis zum nächsten Morgen. Insgesamt 1.000 jüdische Frauen und Kinder wurden als Sklaven auf dem Markt von Medina verkauft. Ein Fünftel der Beute behielt der Prophet persönlich, wie der Koran berichtet“.

Die Frauen wurden größtenteils in die Prostitution versklavt, eine davon, Safiyya bint Huyayy, heiratete der unterdessen verwitwete Mohammed selbst.

Schon damals wurde der Islam gewaltsam verbreitet, sein Leben retten konnte nur, wer sich der monotheistischen Lehre Mohammeds unterwarf.  


Die Scharia ist mit westlichen Werten unvereinbar

Dem österreichischen Islamwissenschaftler Ednan Aslan zufolge, gilt der Koran „als das Wort Gottes, das dem Propheten Mohammed in arabischer Sprache über den Zeitraum von 23 Jahren offenbart wurde“. Und Mohammed konnte „in Medina, auch mit militärischen Mitteln, eine Gesellschaft nach dem Willen Gottes gestalten. Mohammed begründete seine Haltung mit göttlicher Offenbarung; Gott habe ihm diesen Auftrag erteilt. Damit machte er sich zum Gesandten Gottes auf Erden, der die Welt nach dessen Willen gestalten sollte“.

Doch schon direkt nach seinem Tod traten Konflikte unter den Muslimen auf, es gab – blutigen – Streit um die Erbfolge. Das Ergebnis war die Spaltung in Sunniten- und Schiitentum. Dieser Konflikt forderte – und fordert – Millionen Opfer. Allein im ersten Irak-Iran-Krieg (1980–88), in den Bürgerkriegen im Irak (nach 2003) und Syrien (seit 2011) sowie im Jemen (seit 2015) starben rund zweieinhalb Millionen Menschen.

Der Koran sowie die Überlieferungen des Lebenswandels, der Sitten und Bräuche Mohammeds, mündeten in die Scharia, ein allumfassendes Normen- und Regelwerk, das die die fünf Säulen des Islam festschreibt:

Schahada, das Bekenntnis, dass es keinen Gott außer Allah gibt und Mohammed sein Prophet ist

Salat, das Gebet, das fünfmal pro Tag in Richtung Mekka und von Männern freitags in der Moschee verrichtet werden muss

Zakat, die Almosensteuer, bzw. Spende, die 2,5% des Einkommens ausmachen sollte

Sawm, das Fasten im Monat Ramadan, bei dem Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und andere Genüsse verzichten

Haddsch, die Pilgerfahrt nach Mekka, die jeder Muslim, der dazu körperlich und finanziell in der Lage ist, im Laufe seines Lebens unternehmen sollte

Die Scharia wirkt bis in die intimsten Lebensbereiche hinein. So ist beispielsweise der Gang zur Toilette detailliert geregelt. Außerdem ist sie ein juristisches Regelwerk, das u.a. die Ungleichheit der Geschlechter vor Gericht und die Benachteiligung von „Ungläubigen“ festschreibt.

Laut der österreichischen Politikwissenschaftlerin Nina Scholz widerspricht die Scharia „der westlichen Rechtsordnung diametral“. Sie schreibt in einem Beitrag in dem Internetportal „der Pragmaticus“: „Nach allgemeiner islamischer Auffassung war es Gott selbst, der den Menschen die Regeln der Scharia auferlegt hat, die somit unumstößlich sind. Endziel ist daher eine islamische Weltherrschaft, die sich in einem weltumspannenden Kalifat manifestiert, an dessen Spitze ein Kalif als Nachfolger des Propheten Mohammed stehen soll. Diese Utopie impliziert auch die Einführung der Scharia als verbindlicher Rechtsordnung. Politik und Religion könnten nicht getrennt werden, …“

Historische Fakten

Muslime gerieren sich gern als verfolgte Minderheit, tatsächlich aber verstehen sich die Gläubigen bis heute als Teil der islamischen Weltgemeinschaft, der Umma, und die weltweite Verbreitung des Islam als ihren Auftrag. Vor diesem Hintergrund kann von einer Minderheit nicht die Rede sein.

Weltweit gelten ca. 1,9 Mrd. Menschen als Anhänger des islamischen Glaubens. Das ist ca. ¼ der Menschheit. Etwa 60% davon leben in Asien. Laut „Statistischem Bundesamt“ (Destatis) lebten im Jahr 2020 ca. 1,14 Mrd. Muslime in Asien, 381 Mio. im Mittleren Osten, 284 Mio. in Afrika, 43,5 Mio. in Europa, 3,48 Mio. in Nordamerika und 840.000 in Lateinamerika. Allein  in Pakistan lebten 231 Mio. Muslime, in Indonesien 229 Mio., in Indien 200 Mio., in Bangladesch 146 Mio. und in Nigeria 95 Mio. Die Bevölkerung der Türkei, Algeriens, Marokkos, Tunesiens, des Iraks, des Irans, Afghanistans, Saudi-Arabiens und des Jemen bekennt sich Destatis zufolge zum Islam. Allerdings beweisen die blutigen Proteste im Iran, dass diese pauschale Zuschreibung durchaus problematisch ist. Dennoch, die „Organisation für Islamische Zusammenarbeit“ besteht aus 56 Staaten, in denen der Islam Staatsreligion ist, oder die mehrheitlich muslimisch geprägt sind. Etwa 80-85% der Muslime weltweit bekennen sich zum Sunnitentum, der Rest zum Schiitentum und kleineren Abspaltungen.

Es ist schwer vorstellbar, aber die Geschichte des Islams in Deutschland beginnt bereits im 18. Jahrhundert: 1701 kam anlässlich der Krönung von Friedrich I. mit Azmi Said Efendi der erste osmanische Diplomat in das Heilige Römische Reich. Im Jahr 1762 wurde in der preußischen Armee ein „Bosniakenkorps“ gebildet, das aus etwa 1.000 Soldaten bestand, die von der russischen Armee desertiert und zu den Preußen übergelaufen waren. 1798 verstarb Azmi Said Efendi und wurde in Berlin bestattet. Dieses Areal war der Grundstein für den noch heute benutzten türkischen Friedhof am Columbiadamm.

Nach Beginn des Ersten Weltkriegs wurde das Halbmondlager in Wünsdorf bei Zossen in der Nähe von Berlin errichtet. Dort waren bis zu 30.000 muslimische Kriegsgefangene interniert. Um sie für die Armee des Kaiserreichs zu gewinnen, wurde ihnen u.a. erlaubt, eine Moschee auf dem Gelände zu errichten; die erste Moschee in Deutschland. Einige von ihnen blieben auch nach Ende des Kriegs in Deutschland. Es etablierte sich eine veritable muslimische Gemeinde, die allein in Berlin ca. 3.000 Mitglieder hatte. Bzw. es etablierten sich zwei Gemeinden: Sunnitische Muslime auf der einen und die mit ihnen verfeindeten Ahmadiyya auf der anderen Seite.

Die aus Indien stammenden sunnitischen Brüder Abdul Jabbar und Abdul Sattar Kheiri richteten  das Fach der Islamstudien an der Friedrich-Wilhelms-Universität ein.

1922 kam der erste Missionar der Ahmadiyya, Maulana Sadr ud-Din, nach Deutschland. Das führte zur Gründung einer Ahmadiyya-Gemeinde in Berlin und diese wurden allgemein als größte muslimische Gruppe in Deutschland wahrgenommen. 1924 wurde die noch heute erhaltene Moschee, die Wilmersdorfer Moschee, erbaut. In der Folgezeit konvertierten viele Deutsche zum Ahmadiyya-Islam.

Während des Zweiten Weltkriegs rekrutierte Mohammed Amin al-Husseini, später bekannt als der „Mufti von Jerusalem“, in Bosnien Soldaten für die „13. Waffen-Gebirgs-Division der SS ´Handschar`“.

Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich sowohl ehemalige muslimische Wehrmachtssoldaten als auch erneut die Ahmadiyya wieder an. Diese waren zwar während der NS-Zeit keiner Verfolgung ausgesetzt gewesen, aber die Gemeinde, die wie gesagt zu einem erheblichen Teil aus konvertierten Deutschen bestand, litt wie alle anderen auch unter den Folgen des Krieges.

1955 besuchte der zweite Kalif und Ahmadiyya-Oberhaupt Mirza Baschir ud-Din Mahmud Ahmad Hamburg. Wie ein Staatsgast wurde er im Hamburger Rathaus empfangen. Die Ahmadiyya beschlossen, in Hamburg eine zweite Moschee neben der in Wilmersdorf zu bauen. Die Deutsche Bank, die Dresdner Bank und die Vereinsbank unterstützen das Projekt mit je 500 Mark. Das war allerdings vermutlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Finanzierung der Ahmadiyya, die öffentlich vorwiegend mit Armenspeisung und Stolperstein putzen in Erscheinung tritt, hält sich da sehr bedeckt.

Zahlen und Fakten zum Islam

In Deutschland stieg die Zahl der Muslime von etwa 6.000 im Jahr 1945 auf geschätzt 5,7 Mio. 2025 an. 1972 waren es bedingt durch das 1961 unterzeichnete Anwerbeabkommen von sogenannten „Gastarbeitern“ aus der Türkei bereits 500.000, 1976 1,2 Mio.

Die Bevölkerung in Deutschland stieg von 82,3 Mio. Menschen im Jahr 2000 auf 83,5 Mio. 2025.

Die Anzahl der Mitglieder der römisch-katholischen Kirche sank in dem Zeitraum von 26,8 Mio.  auf 19,3 Mio.; die Anzahl der Mitglieder der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) von 26,6 Mio. auf 17,5 Mio. Insgesamt gibt es etwa 44.000 Kirchen und Kathedralen in Deutschland.

Die Zahl der Jüdinnen und Juden fällt in dem Diagramm gar nicht auf. In den rund 100 jüdischen Gemeinden waren über den Zeitraum verteilt ca. 90-110.000 Mitglieder organisiert. Insgesamt – mit nicht-jüdischen Familienmitgliedern – beträgt ihr Anteil geschätzt rund 220.000 Personen. Zusätzlich zu den rund 100 Synagogen, die aktuell genutzt werden, existieren etwa 900, die zerstört und nicht wieder aufgebaut oder als Gedenkstätte, bzw. Museum genutzt werden.

Die Zahl derjenigen, die keiner Konfession angehören, oder einer kleinen Religionsgemeinschaft, stieg in dem Zeitraum von 25,1 auf 40,9 Mio. Personen.

Die Anzahl der Musliminnen und Muslime stieg in dem Zeitraum von ca. 3 Mio. auf 5,7 Mio. Bei dieser Zahl handelt es sich allerdings um dem Islam zugeordnete Menschen, weil sie aus islamischen oder islamisch geprägten Ländern kommen. Laut Destatis bezeichnen sich 82% davon als gläubig, sie sind in etwa 2.500 Moscheegemeinden organisiert, knapp ein Viertel von ihnen stammt ursprünglich aus der Türkei, knapp die Hälfte hat die deutsche Staatsbürgerschaft. 

 

Die Daten wurden Veröffentlichungen der beiden Kirchen und Destatis entnommen, sowie durch KI generieren lassen, da die offiziellen Verlautbarungen große zeitliche Lücken enthielten. Da die KI-Daten mit den offiziellen weitestgehend identisch sind, können sie durchaus als realistisch betrachtet werden.

Die Spur führte nach Hamburg

Am 11. September 2001 sah die Welt fassungslos zu, wie ein Flugzeug um 9:03h Ortszeit in einen der Zwillingstürme des „World Trade Centers“ flog. Bereits knapp 20 Minuten zuvor war eine Maschine in den anderen Zwillingsturm geflogen. Eine Mediengesellschaft hatte in der Umgebung Videokameras installiert, die genutzt wurden, um die Folgen des ersten Unfalls, wie angenommen wurde, zu beobachten. So gingen die Bilder der zweiten Maschine um die Welt und es war klar, dass es sich nicht um einen Unfall handelte. Später folgten noch Flugzeugattentate auf das Pentagon, ein weiteres entführtes Flugzeug wurde von den Passagieren zum Absturz gebracht. Knapp 3.000 Menschen starben, mehr als doppelt so viele wurden verletzt.

Mehr als 7.000 FBI-Agenten begannen mit den Ermittlungen. Der nächste Schock hierzulande kam dann im September 2001, als FBI-Mitarbeiter in Hamburg aufschlugen – denn die Spuren führten in die Hansestadt, genauer gesagt in den Stadtteil Hamburg-Harburg. Eine Gruppe von Studenten um den Ägypter Mohammed Atta sollte an den von Al-Quaida-Chef Osama Bin-Laden in Auftrag gegebenen Anschlägen beteiligt gewesen sein. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Herren in der Al-Quds-Moschee am Steindamm in der Nähe des Hauptbahnhofs Predigten eines radikal-islamischen Imams gehört hatten. 2010 wurde die Moschee, die zu den Gründungsmitgliedern der Hamburger SCHURA gehörte, geschlossen, da sie den zuständigen Behörden zufolge als „Hauptanziehungspunkt für die dschihadistische Szene“ galt.

So war spätestens 2001 klar, dass islamischer Terror eine weltumspannende Gefahr ist und auch Deutschland, bzw. Muslime aus Deutschland, involviert sind.  

Unvollständige Liste islamischen Terrors in Deutschland

Im Juli 2006 deponierte Youssef H. am Kölner Hauptbahnhof einen Sprengsatz in einem Regionalzug nach Koblenz. Aufgrund eines technischen Defekts kommt es nicht zur Explosion

Im September 2007 wurden im sauerländischen Medebach beiden deutschen Konvertiten Fritz G. und Daniel S. sowie den türkischen Staatsbürger Adem Y. fest. Gemeinsam bilden sie die sogenannte Sauerland-Gruppe, die im Auftrag von Al-Quaida Anschläge in Deutschland verüben sollte. Mindestens 150 Menschen sollten bei Autobombenanschlägen sterben, so ihre Pläne. Ein türkisch-stämmiger Mann names Mevlüt K. soll der Verbindungsmann zu Al-Quaida gewesen sein. Er lieferte die Zünder für die Bomben, die glücklicherweise ebenfalls nicht funktionierten. Mevlüt K. konnte sich in die Türkei absetzen, woraus geschlossen wurde, dass er in Diensten des türkischen Geheimdienstes MIT stand.

In die Beschaffung der Zeitzünder soll auch ein Somalier namens Ahmed H. involviert gewesen sein. Dieser fuhr zudem zeitweilig ein Auto, einen Ford Escort Kombi, der zum Fuhrpark des Landeskriminalamts (LKA) Rheinland-Pfalz gehörte. Es konnte ermittelt werden, dass dieser Kombi dem V-Mann Talib O. zur Verfügung gestellt worden war.

Talib O. hatte u.a. die Aufgabe, die fundamental-islamische Szene u.a. in Heilbronn zu beobachten. Ahmed H. und Talib O. wurden wegen Mordes an drei georgischen Autohändlern in Heppenheim verurteilt. Die Leichen der drei Georgier sollen mit dem Kombi transportiert worden sein.

Im März 2011 tötete der Kosovo-Albaner Arid. U. am Frankfurter Flughafen zwei US-Soldaten. Dieser gilt zwar als Einzeltäter, hatte sich aber über das Internet radikalisiert.

Im Dezember 2012 wurde am Bonner Hauptbahnhof eine Bombe gefunden. Auch hier versagte die Technik, so dass ein größeres Unglück ausblieb. Als Tatverdächtig wurde der deutsche Konvertit Marco G. festgenommen.

Im Februar 2016 provozierte die Deutsch-Marokkanerin Safia S. eine Personenkontrolle am Hauptbahnhof in Hannover und stach dabei auf einen Bundespolizisten ein, der lebensgefährlich verletzt wurde. Safia S. sagte später aus, sie habe sich vom „Islamischen Staat“ (IS) zu der Tat ermuntern lassen.

Im Juli 2016 attackierte ein aus Afghanistan stammender Asylbewerber mit einer Axt auf Reisende einer Regionalbahn in der Nähe von Würzburg ein. Er verletzte dabei mehrere asiatische Touristen. Der angeblich 17jährige wurde von einer Familie betreut, denen die IS-Fahne im Zimmer ihres Schützlings nicht aufgefallen war. Der IS bekannte sich auch zu der Tat.

Ebenfalls im Juli 2016 sprengte sich ein 17jähriger Syrer im fränkischen Ansbach in die Luft. Geplant hatte er einen Anschlag auf ein Musikfestival, war aber nicht durch die Eingangskontrolle gekommen. Er soll Kontakt zum IS gehabt haben.

Im Oktober 2016 wurde der 16jährige Victor E. in Hamburg ermordet. Er saß mit seiner Freundin am Ufer der Alster. Sie wurde „nur“ in das Gewässer gestoßen und konnte deshalb die Rettungskräfte alarmieren. Diese konnten Victor E. indes nicht mehr retten. Der Mörder konnte nie gefasst werden, aber der IS bekannte sich zu der Tat.

Am 19. Dezember 2016 raste der Tunesier Anis Amri mit einem LKW auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz. Den Fahrer des polnischen LKW hatte er umgebracht, infolge des Attentats starben 11 Menschen, mehr als 50 wurden verletzt.

Im Juli 2017 tötete Ahmad A. einen Mann mit einem Messer in einem Supermarkt in Hamburg und verletzte weitere Personen. Er lebte in einer Flüchtlingsunterkunft und Mitbewohner schilderten, wie er sich radikalisiert hatte. Da keine Hinweise auf einen direkten Kontakt zu islamischen Terror-Organisationen gefunden wurden, wurde er als radikal-islamischer Einzeltäter angeklagt.

Im Oktober 2020 gingen die beiden Homosexuellen Oliver L. und Thomas L. händchenhaltend durch Dresden. Ein 20jähriger Syrer griff die beiden Männer mit einem Messer an und verletzte Thomas L. tödlich.

Im April 2022 töte der Syrer Maan D. einen Passanten in der Düsseldorfer Altstadt mit einem Messer; neun Tage später stach er in einem Fitness-Studio wahllos auf mehrere Männer ein und verletzte diese z. T. schwer. Während des Prozesses bekannte er sich zum IS.

Im Mai 2024 griff der Afghane Suleiman A. die Teilnehmer einer Kundgebung der Organisation „Pax Europa“ mit einem Messer an. Organisator Michale Stürzenberger wurde dabei schwer und der Polizist Rouven L. tödlich verletzt.

Insgesamt kamen im Zeitraum 2014 bis 2024 laut „New York Times“ 3.600 Menschen durch Anschläge mit Bezug zu islamischen Terror-Organisationen zu Tode. Die Hälfte der Anschläge wurden in Europa und den USA, die andere Hälfte in nicht-westlichen Staaten begangen. Ausführlichere Informationen zu islamischem Terror in Europa bietet die facebook-Seite „Je suis occidental“.

In dieser Zahl sind die vielen Opfer von Angriffen muslimisch sozialisierter Einzeltäter nicht enthalten. Ende 2025 wurde bei einer Trauerwache in Berlin dieser Opfer, 128 Personen, gedacht. Aber auch das ist nur ein Ausschnitt des gesamten Geschehens, und die Verletzten werden nicht einmal gezählt.

Am 26. April 2026 findet die zweite Trauerwache in Dresden statt.

Der größte Terroranschlag aber ist und bleibt der Angriff von bis zu 2.000 Männern, größtenteils aus Nordafrika, auf Hunderte Frauen und Mädchen in der Kölner Silvesternacht 2015/16. Dieser taucht in keiner Liste von islamischen Terroranschlägen auf, obwohl völlig klar ist, dass es ausschließlich darum ging, auf deutschem Boden Schariarecht durchzusetzen, nach dem Frauen in der Öffentlichkeit nichts zu suchen haben. Die Initiative „Frauenheldinnen“ erinnerte am 31. Dezember 2025 anlässlich des 10. Jahrestags an die „Kölner Silvesternacht“.

Statt sich in Toleranz absurder frühmittelalterlicher Sitten und Ehrerbietung der Anhänger einer totalitären Ideologie zu ergehen, und deren Opfer-Pyramide am 15. März beim „Tag gegen Islamfeindlichkeit“ auszurichten, wären die Deutschen gut beraten, den islamischen Verbänden die Akzeptanz und Umsetzung der verfassungsmäßig garantierten Bürgerrechte abzuverlangen. Oder um es mit den Worten des britischen Rechtsprofessors Christoph Kletzer zu sagen: „Den Islam in die Schranken weisen“.


 

Mit Texten von an der Protestaktion beteiligten Frauen
 

 

 

 

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