VorWahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin

 





Am 20. September 2026 wird in Berlin gewählt. In Speiches Blueskneipe fand sich am 12. 

Juli die Berliner Politprominenz zur VorWahlrunde, moderiert von Juliane Beer, ein.

 

 

Kein Strom, keine Heizung für zahllose Haushalte, Krankenhäuser und Alteneinrichtungen 

bei Minusgraden ab einem Samstagmorgen im Januar 2026, ein Bürgermeister, der gegen 8 

Uhr davon erfuhr und untertauchte bzw. im Homeoffice Telefonate führte, u.a. mit dem 

Kanzleramt oder Tennis spielte oder etwas ganz anderes trieb und erst als sich all dieses als 

Lüge herausstellte, seine Kandidatur für die bevorstehende Wahl zum Abgeordnetenhaus 

zurückzog und am Wochenende in den Urlaub ging, um sich von den Strapazen der

sechsmonatigen Lügerei zu erholen – das ist Berlin.

Es scheint, als hätten sich die allermeisten Menschen in dieser Stadt an Zustände, wie man sie 

in sogenannten Failed States erwartet, schlichtweg gewöhnt. Ein Aufschrei blieb aus. Obwohl 

Kai Wegner zudem verkündete, bis zur Wahl im Amt zu bleiben, was ihm laut Niko Härting, 

Honorarprofessor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, noch rund 230.000 

Euro einbringen wird.

Was bislang weniger beachtet wurde und Alexander King vom BSW am Sonntag in der 

VorWahl-Runde berichtete, ist, dass auch die Senatskanzlei Wegners Lügen weitgehend 

deckte. Dass das Kanzleramt ebenfalls verstrickt ist berichtet aktuell überregional die Presse.

Falls das Stimmvieh nun trotz allem einmal die Schnauze voll haben sollte – vorsorglich 

erklomm an diesem Wochenende Bundespräsident Steinmeier die Bühne, um jene zu 

beschimpfen, die "gegen das System der Demokratie" stimmen.

In Speiches Bluskneipe blieb es am Sonntag indes trotz unterschiedlichster Gesinnungen auf 

dem Podium friedlich und freundlich.

Zu Gast waren: Kristin Brinker für die AfD, Michael Efler für die Partei Die Linke, 

Alexander King für das BSW, Karoline Preisler für die FDP, Bernd Siggelkow für die CDU, 

Linda Vierecke für die SPD. Daniela Billig von Bündnis90/Die Grünen wurde krank und fand 

keinen Ersatz mehr.

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