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Shoa Nachkommen

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Text Juliane Beer "Liebe Angst", Doku 2022, Regie Sandra Prechtel, aktuell in Berlin im Kino. Thema: Das Schweigen, die Zerrüttung und Zerstörung der Generationen nach der Shoa   Die Musikerin Kim Seligsohn zieht in Berlin durch Zufall in die Straße, in der einst ihre Mutter als Kind gelebt hat. Ob bereits vorher erhellende Gespräche über das Schicksal der Familie stattfanden wird nicht klar, jetzt aber versucht die Tochter die Mutter, die wie betäubt, wie nicht anwesend in einer unaufgeräumten bis zugemüllten Wohnung umher zu irren pflegt, zum Reden zu bringen. Das einzige, was bekannt ist: Als die Mutter 6 Jahre alt ist wird deren Mutter vor den Augen der Kinder von der Gestapo abgeholt und ist später im Konzentrationslager umgekommen. Die Kinder werden daraufhin von couragierten Menschen auf einem Dachboden versteckt. Von wem, wird nicht berichtet, wie auch sonst wenig fassbares berichtet wird. Später gingen die Brüder nach Papua-Neuguinea, weil sie nicht im Land der Mörde...

Hohles C - die Rolle von Frauen und Müttern

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    Text Juliane Beer Es ist keine Neuigkeit, dass im sozialen Bereich und besonders in Pflegeberufen überwiegend Frauen lohnarbeiten. Hinzu kommt in diesem Bereich ehrenamtlich geleistete, also unbezahlte Frauenarbeit. Es ist eine Tragödie, dass gerade Frauen das Corona-Mantra der Regierenden, die sich um das Wohl Pflegender allerhöchstens vor Wahlen scheren, unhinterfragt vom Arbeitsplatz ins Private oder auch ins Politische getragen haben. Frauen und ihre Kinder sind überproportional häufig Leidtragende der Corona-Politik. Worüber sie sich allerdings kaum beschweren, selbst dann noch nicht, wenn die regierungsnahe Presse darüber berichtet. Laut WELT vom April 2022 waren 47 Prozent der Frauen, die in einer Paarbeziehung leben, gezwungen, auf ihre finanziellen Reserven zurückzugreifen. Bei Männern in Paarbeziehungen lag der Anteil bei 29 Prozent. Für Einkommenseinbußen bei Frauen werden im Artikel 20 Prozent angegeben, bei Männern 14 Prozent. Umgekehrt konnten 23 Prozen...

Zwangseinweisung und Zwangsmedikation

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         Text Juliane Beer Am Morgen des 11. Januars ging auf telegram die Meldung um, dass eine betagte Jüdin in die Psychiatrie eingeliefert und zuvor zwangsgespritzt werden sollte. Zwangsgespritzt deshalb, weil sie das Präparat, seit 2021 umgangssprachlich als Corona-Impfung bezeichnet, abgelehnt habe. Ihre Betreuerin habe aber entschieden, dass gespritzt werden solle. Das Amtsgericht Stuttgart habe dem zugestimmt. Eine telegram-Posse, so makaber wie geschmacklos, dachte ich zunächst. Obwohl sich seit drei Jahren sämtliche Maßstäbe verschoben haben und mir das vollkommen bewusst ist, konnte ich nicht glauben, was ich las. Oder wollte es nicht. Die alte Dame sollte am Morgen von zuhause abgeholt werden, laut Bericht kamen auch tatsächlich zwei Polizisten und ein Schlosser. Mir stockte beim Lesen für einen Moment dann doch der Atem. Die letzte und logische Konsequenz dieses Medikamentenversuchs - Menschen mit Polizeigewalt zum Spritzen abholen - wäre dies. Im ...