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Vor der Bundestagswahl: Was ist eine Frau?

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            Text Juliane Beer Seit November 2024 ist das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz in Deutschland in Kraft. https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/queerpolitik-und-geschlechtliche-vielfalt/gesetz-ueber-die-selbstbestimmung-in-bezug-auf-den-geschlechtseintrag-sbgg--199332 Wie inzwischen allgemein bekannt sein dürfte: U.a. darf sich seither jeder Mann per "Sprechakt " zur Frau erklären und dies, falls in Deutschland gemeldet, auf dem Standesamt festzurren. So weit, so irre. Wenn wir jetzt von Problemen lesen, vor denen Führungsteams von Frauensport-Studios stehen oder von Gewalttaten verübt durch "erklärte Frauen" oder von Rechtsradikalen, die lieber im Frauenknast hocken möchten, usw. usf., wünschen wir Frauenrechtlerinnen uns einmal mehr, wir hätten uns geirrt, als wir vor diesem Gesetz warnten. https://www.bodymedia.de/themen/recht/diversity-das-neue-selbstbestimmungsgesetz-und-dessen-auswirkungen-fuer-fitnessstudiobetrei...

Wie der Erfurter Blumenkohl nach Israel kam

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    Text und Fotos: Birgit Gärtner Im „Gedenkort Topf & Söhne“ ist bis Mitte Januar 2025 die Sonderausstellung „Miriams Tagebuch. Die Geschichte der Erfurter Familie Feiner“ zu sehen*. Darin wird die Geschichte der jüdischen Familie Feiner Anfang des 20. Jahrhunderts nachgezeichnet, insbesondere das Leben der 1921 geborenen Tochter Marion, die sich als Jugendliche dem Zionismus zuwandte, 1938 mit knapp 18 Jahren nach Palästina auswanderte und dort den Namen „Miriam“ annahm. Miriam Feiner heiratete den aus der Tschechoslowakei eingewanderten Juden Abraham Ziv und ließ sich mit ihm im Kibbuz Degania nieder. Der 1909 gegründete Kibbuz gilt als „Mutter“ aller Kibbuzim, er ist das erste geplante Projekt, entworfen und gebaut von dem deutsch-jüdischen Architekten Fritz Kornberg. Zu den Gründern Deganias zählten David Ben Gurion, der erste Ministerpräsident, und Levi Eshkol, dritter Premierminister Israels; der ehemalige Verteidigungsminister Mosche Dajan wurde als zweites K...

Ich bin der rechte Onkel

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  Text Juliane Beer Kurz vor Weihnachten hält man in der Landes- und Zentralbibliothek Berlin ein Seminar zum Thema Rassismus ab, auf dem es unerwünscht ist, über Diskriminierung zu sprechen. Am 22. Dezember fand im Rahmen des Sonntagsprogramms der Zentral- und Landesbibliothek in Kreuzberg eine Veranstaltung der "Stammtischkämper*innen" statt. "Die Stammtischkämpfer*innen" ist eine Seminar/Workshop-Reihe des bundesweiten Bündnisses "Aufstehen gegen Rassismus". Geschäftsführerin ist Irmgard Wurdack, zu ihr später mehr. Auf der Bündnis-Seite findet man u.a. Termine kommender Seminare und Informationen, wie man zu einer sogenannten Stammtischkämpferin werden kann. Ziel ist [...]In den Stammtischkämpfer*innen-Seminaren werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die uns dabei unterstützen, den rechten und rassistischen Parolen wie beispielsweise denen der AfD und ihrer Anhänger*innen etwas entgegenzusetzen. Dabei ist klar: Der Stammtisch i...