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Es werden Posts vom Oktober, 2021 angezeigt.

Warum nicht mal die Wahrheit?

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    Frauen und Corona Teil 2 Text Juliane Beer     Im Heute Journal vom 28. Oktober verkündete ein Klinikarzt, 90 bis 95 % der hospitalisierten Corona-PatientInnen seien ungeimpft. Das Robert Koch Institut meldet am 28. Oktober in seinem Wochenbericht, der Anteil hospitalisierter vollständig Geimpfter im Alter von 18 bis 59 liege bei 18,8% , im Alter über 60 bei 43,7 %. Darüber hinaus seien 39% der Corona-Toten aller Altersgruppen doppelt bzw. dreifach geimpft gewesen. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenberichte_Tab.html Warum riskiert man beim ZDF, dass auch die letzten Gutwilligen sich von Politik und Medien abwenden? Wem ist damit geholfen? Im ersten Teil zum Thema Frauen und Corona ging es um Frauen, die weder eine unstimmige Berichterstattung noch Maßnahmen, die ihren Geschlechtsgenossinnen, deren Kindern und sogar ihnen selbst Schaden zufügen, nicht nur nicht hinterfragen, sondern verteidigen un...

Que(e)rverbindungen

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  Que(e)rverbindungen - Die neue Sehnsucht nach Gefügigkeit Buch von Juliane Beer   [...]Kulturrelativismus, Poststrukturalismus und ein Zustand des Dauerbeleidigtseins durch die Werte der Aufklärung und Emanzipation haben somit auch die geisteswissenschaftlichen Hörsäle erobert. Hier scheint ein anti-emanzipatorisches Weltbild nicht nur kein Problem darzustellen, im Gegenteil werden HochschullehrerInnen und Studierende, die auch weiterhin an Frauenbefreiung, Emanzipation, Aufklärung, Wissenschaftlichkeit und universellen Werten festhalten, bedroht und öffentlich als FaschistInnen an den Pranger gestellt. Zum Beispiel Grenoble, März 2021 Wenige Monate, nachdem, ebenfalls in Frankreich, der Lehrer Samuel Paty geköpft wurde, weil er „Mohammed erniedrigt“ hätte, prangern Studierende in Grenoble zwei Hochschullehrer an. Der Vorwurf lautet Islamophobie, also krankhafte Angst vor dem Islam. Abgesehen davon, dass es sich bei den Studierenden nicht um angehende PsychiaterInnen handelt...

RKI-Watch 21.10.2021

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  Text: Birgit Gärtner Mal wieder etwas Hexenwerk, sprich Zahlen, aus dem RKI. Zahlen sind an sich keine Hexenwerk, die des Robert-Koch-Instituts (RKI) muten indes so an, zumindest sind sie ziemlich phantastisch, soll heißen aus dem Reich der Phantasie.   Heute schauen wir uns mal den RKI-Wochenbericht vom 21.Oktober 2021 an. Der Berichtszeitraum des RKI ist orientiert an den offiziellen Kalenderwochen (KW) und wird jeweils in der folgenden Woche Donnerstags veröffentlicht. Manchmal werden jedoch Daten aus der laufenden Kalenderwoche hinzugezogen und  beispielsweise bei der „Impfeffektivität“ werden mehrere Kalenderwochen zusammengefasst. Logischerweise in jedem Wochenbericht andere. Das erschwert einen konkreten Vergleich und somit eine konkrete Einordnung. Immer noch liegen für 25% aller „COVID-19-Fälle“ keine klinischen Daten vor, Alter, Geschlecht, Symptome. Bei wie vielen Patientinnen und Patienten der Impfstatus nicht bekannt ist, wird nicht mitgeteilt. Un...

RKI-Watch 14.10.2021

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  Text: Birgit Gärtner Mal wieder etwas Hexenwerk, sprich Zahlen, aus dem RKI. Zahlen sind an sich keine Hexenwerk, die des Robert-Koch-Instituts (RKI) muten indes so an, zumindest sind sie ziemlich phantastisch, soll heißen aus dem Reich der Phantasie. Heute schauen wir uns mal den RKI-Wochenbericht vom 14. Oktober 2021 an. Der Berichtszeitraum des RKI ist orientiert an den offiziellen Kalenderwochen (KW) und wird jeweils in der folgenden Woche Donnerstags veröffentlicht. Manchmal werden jedoch Daten aus der laufenden Kalenderwoche hinzugezogen und  beispielsweise bei den „Impfdurchbrüchen“ werden mehrere Kalenderwochen zusammengefasst. Logischerweise in jedem Wochenbericht andere. Das erschwert einen konkreten Vergleich und somit eine konkrete Einordnung. Immer noch liegen für 25% aller „COVID-19-Fälle“ keine klinischen Daten vor, Alter, Geschlecht, Symptome. Bei wie vielen Patientinnen und Patienten der Impfstatus nicht bekannt ist, wird nicht mitgeteilt. Unters...

Gegen jeden Antisemitismus

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      Text: Birgit Gärtner Rund 300 Personen zeigten am vergangenen Samstag Flagge gegen Antisemitismus – und zwar die mit dem Magen David. Hintergrund war ein brutaler Angriff auf einen sichtbar pro-israelischen Juden vor etwa einem Monat. Seit mehreren Jahren versammeln sich alle 14 Tage in der Hamburger Innenstadt Menschen vorwiegend aus einem christlichen Umfeld, zudem auch Jüdinnen und Juden, zu einer Mahnwache unter dem Motto „ Jewish Lives Matter – Kein Antisemitismus in Deutschland. Schluss mit Hass und Hetze gegen Juden “. Die Beteiligten wollen nicht nur gegen Antisemitismus protestieren, sondern ihre Solidarität mit dem jüdischen Staat zum Ausdruck bringen. Dabei kommen Flaggen und Fähnchen zum Einsatz, so dass die Solidarität mit Israel nicht übersehbar ist. Vor ca. vier Wochen wurde die Kundgebung von einer Gruppe junger Migranten zunächst verbal angegriffen, einer der Jugendlichen attackierte einen der Teilnehmer, den Juden Michael T. (Name von der Re...