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Es werden Posts vom Mai, 2019 angezeigt.

Judenhasser aller Länder vereinigt Euch ... in Berlin

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Islamisches Zentrum Hamburg - Imam Ali Moschee Die sehr gut recherchierten und verständlich dargestellten Hintergründe und Zusammenhänge im Hinblick auf den alljährlichen Al-Quds-Marsch in Berlin dürfen wir mit Erlaubnis des Autors, Dr. Kazem Moussavi, hier verlinken. In dem Text wird auch deutlich, wieso die verschiedenen muslimischen Strömungen, die sich ansosnten spinnefeind sind und gern auch gegenseitig bekriegen, in der Diaspora zusammenarbeiten. Sie eint ein Ziel: Dem Islam zur Weltherrschaft zu verhelfen. Motor dafür ist im Ursprung der Religion angelegter Judenhass, der durch die Hitlerschen Vernichtungsphantasien befeuert wurde: Über das Ziel des IZH in Deutschland sagte Ayatollah Reza Ramazani, am 18. Juni 2018: „Die Aktivitäten des IZH sind vor allem darauf konzentriert, die Muslime in Deutschland zur Einheit (Gemeinschaft der UMMAH) einzuladen und sich auf den Kampf gegen den zionistischen Feind als Hauptfeind der islamischen Nation zu fokussieren“. Absolut lesen...

Schäbiger geht es nimmer - linke Wahlnachbereitung

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Text: Juliane Beer Dass man die Partei Die LINKE aus der Liste der wählbaren Parteien streichen kann zeigt sich fast täglich. Chauvinismus, Sexismus, Verharmlosung von Faschismus, sobald dieser nicht aus deutschen Landen stammt, Verständnis für AntisemitInnen  -  alles dabei. Heute, drei Tage nach europäischem Totalabsturz, übt man sich im Interpretieren von Studienergebnissen. Nur eben nicht der Studienergebnisse, die für den Fortbestand einer Partei relevant wären, die für... ja, für welche WählerInnenschaft eigentlich antritt?  Kippings zunächst nebulös erscheinendes Geschwurbel auf Facebook vom 28. Mai jedenfalls lässt bei nährerem Hinsehen schäbigstes Funktionalisieren ´sozial Benachteiligter´, die in Kippings Weltbild ´unten´ angesiedelt sind, erkennen. Sie gibt Geflüchteten, die mit und ohne Bildung, mit und ohne Geld, mit guten und mit unguten Absichten nach Deutschland kommen, perfide durch die Hintertür zu verstehen, welche Rolle ihnen gesamt...

Die Grünen – eine Öko-Partei?

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Text: BG Für eine Wahlanalyse ist es noch viel zu früh. Aber wenn die Annahme richtig ist, dass die Wahlen zum Europa-Parlament stark von der „Fridays for Future“-Bewegung und dem Rezo-Video beeinflusst wurden, also sprich von Erst- und JungwählerInnen, und die Grünen diejenigen sind, die davon profitieren, die Hamburger Grünen vorneweg, dann liegt da ein gewaltiges Missverständnis vor. Wer glaubt, die Grünen seien eine Öko-Partei, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Die Hamburger Grünen haben schon in den 1990ern, als die gemeinsam mit der SPD die erste rot-grüne Landesregierung in Hamburg bildeten, gezeigt, dass sie für ein paar Senatorensessel jede Kröte zu schlucken bereit sind. Sie haben gemeinsam mit der SPD den Ausbau der Start- und Landebahn des Airbus-Flughafens sowie der Errichtung des Werkes in Finkenwerder durchgezogen. Dafür musste ein Vogelschutzgebiet zugeschüttet werden.  Durchgesetzt wurde das Projekt Airbus übrigens mit der ...

Rechtsextremismus und islamischer Fundamentalismus in Deutschland

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  Text: BG Gestern ist der Letzte, eigentlich der dritte, Teil meiner vierteiligen Serie über Rechtsextremismus in Deutschland erschienen. Weil mir die Reihenfolge wichtig war, und mein Kollege in der Redaktion genau in die Falle getappt ist, bzw. in das Denkmuster verfallen ist, das gemeinhin vorherrscht, nämlich dass Rechtsextremismus unter türkisch-stämmigen Menschen in Deutschland   und türkisch-stämmigen Deutschen   der „andere“ Rechtsextremismus ist, einer, mit dem wir nichts zu tun haben, ebenso islamischer Fundamentalismus, hier nochmal alle vier Teile in der ursprünglichen Reihenfolge. In Duisburg-Marxloh hat die Erdo ǧ an-Fan-Partei „BIG“ gestern 36% der Stimmen für die Wahl zum Europa-Parlament geholt. So viel zum Thema „die anderen“. Türkische Faschisten und islamische Fundamentalistinnen leben unter uns. Nicht selten haben sie einen deutschen Pass, sie haben Familien, Kinder, die sie entsprechend ihrer Vorstellungen erziehen. Sie säen Z...

Ostwestfälischer Morast

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Text: BG Spießige Dorfidylle als Humus für Korruption, Gewalt und Verbrechen, die prächtig gedeihen und im allseitigen Interesse vertuscht werden Geboren wurde ich in einer kleinen Stadt in Ostwestfalen-Lippe (OWL), in der – vermutlich einmalig auf der Welt – zumindest ein Mal im Jahr das mit Felsquellwasser gebraute Bier aus dem Brunnen fließt. Aufgewachsen bin ich in einem Paar-Hundert-Seelen-Kaff einige Kilometer über den Berg und wieder herunter entfernt von dieser kleinen Stadt. Einem kleinen Dorf, dominiert von einer knappen Handvoll Landwirten, einem kleinen Wald, Getreidefeldern, Wiesen mit und ohne Kühe drauf, Bauern- und vor allem Einfamilienhäusern mit kleinem Garten. Barre und Grünkohl, das ist für mich Heimat. Barre, Grünkohl und Camping. Ebenso Wald und Dampfloks, mit denen wir vor Weihnachten in die große weite Welt hinaus fuhren. Nach Bielefeld. Bielefeld war für mich als Kind der Inbegriff von Großstadt, zu laut, zu dreckig, zu viele Menschen, zu v...

Feiern nach Berliner Art oder: am 1. Juni ist Al-Quds-Tag

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Text Juliane Beer Der Saal füllt sich schnell. Am Eingang steht nicht nur der in öffentlichen Einrichtungen mittlerweile obligatorische Wachschutz, auch vier Mann bewaffnete Polizei in kugelsicheren Westen haben sich zum Empfangskomitee gesellt. Nein, aus der höchsten Politkaste wird hier heute niemand erwartet. In einem kleinen Saal im Rathaus Berlin-Charlottenburg soll über einen bevorstehenden islamischen Feier- und Kampftag zur Zerstörung Israels informiert werden. Die Sicherheitsmaßnahmen sprechen für sich. Eigentlich kann man jetzt wieder nach Hause gehen, hat man doch begriffen, wie die Dinge liegen im Berlin des Jahres 2019. Was ist der Al-Quds-Tag? Jährlich am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan wird in der arabischen Welt der Al-Quds-Tag begangen. In Iran beispielsweise ist er gesetzlicher Feiertag. Aber auch in westlichen Metropolen steigt die Feierlaune von Jahr zu Jahr. Die Zahl der TeilnehmerInnen nimmt zu. In Berlin ziehen IslamistInn...

Die Scharia im Gepäck

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Warum der Anstieg des H ā lal-Tourismus uns Sorgen machen sollte Text: BG „Wie verändern muslimische Reisende den Tourismus?“ titelte die FrankfurterAllgmeine Zeitung (FAZ) kürzlich einen Artikel, in dem Celina Plag den neuen Tourismus-Trend „H ā lal-Reisen“ beschrieb. Wer sich darunter nichts vorstellen kann: Es gibt eine steigende Nachfrage nach H ā lal-Reisen. In den islamischen Ländern ist das recht einfach zu bewerkstelligen, das Leben ist sowieso h ā lal, am Strand wird ein Bereich abgetrennt, den Frauen nutzen dürfen – und zwar nur den – edle Resorts bieten separate Spas für muslimische Frauen an. Dass in den Hotels die Speisen h ā lal sind, versteht sich von selbst, ebenso, dass an der Bar nur Fruchtcocktails angeboten werden. Die nächste Moschee ist in aller Regel nicht weit, in den Hotelzimmern liegt selbstverständlich der Koran aus und auch ein Gebetsteppich, oder das Haus hat einen separaten Gebetsraum.  Aber wie funktioniert das in westlichen L...